Wachablösung? GSC holt zum ESV auf

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25. Mai 2015, 20:00 Uhr

Lauthals schallte es immer wieder aus dem Kreis der Gettorfer Spieler über die Anlage „Wachablösung, Wachablösung, hej, hej!“ Gemeint ist der große Nachbar aus Eckernförde. Der ESV war lange Zeit die unumstrittene Nummer 1 zwischen Kappeln und Kiel. Doch diese Saison war der Abstand zwischen dem GSC und den Eckernfördern bereits so klein wie noch nie. In der Liga trennen beide Teams am Saisonende maximal sechs Punkte. Im Pokal schlug der GSC die Schwarz-Weißen im Halbfinale und sorgte zumindest hier tatsächlich für eine Wachablösung.

Entstanden ist der Spruch nach dem letzten Derby in der Liga. Aus den Reihen der Eckernförder war vorher verlautbart worden, dass „es so lange der ESV da wäre, zu keiner Wachablösung“ im Altkreis kommen würde. „Das habe ich als Motivationsspritze natürlich dankbar aufgenommen“, sagt Gettorfs Trainer Tim Rogge. Doch er weiß die aktuelle Saison durchaus richtig einzuschätzen, denn von Verletzungssorgen blieben die Rot-Weißen nahezu komplett verschont. Rogge will gar keine Vergleiche mit dem ESV ziehen. Auch Kapitän Tobias Gravert blickte direkt nach dem Pokalerfolg schon wieder in die Zukunft: „Das war alles toll für uns, aber jetzt gilt es, diese Leistung in der kommenden Saison zu bestätigen.“ Personell gibt es bei den Gettorfern kaum Veränderungen. Mit Jan Mues wurde ein talentierter A-Jugendlicher vom TSV Altenholz verpflichtet. Abgänge gibt es keine. „Es ist wichtig und gut, dass wir so zusammenbleiben“, sagt Routinier Christof Gogolok. Und: In den vergangenen beiden Wechselperioden glückte dem GSC jeweils ein Transfer-Coup mit Yannick Wolf und Torben Dahsel. Nicht unmöglich, dass die Verantwortlichen auch in diesem Sommer wieder einen Hochkaräter an den Ringweg locken.

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