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Gospelday : Von Neuseeland bis Pinneberg: Singen gegen Armut

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Weltweite Choraktion am 19. September: "Voice and Spirit" ruft zum Mitmachen in der Rathauspassage auf

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2015 | 16:00 Uhr

Pinneberg Ob auf Marktplätzen, in Fußgängerzonen, am Strand  oder auf der Zugspitze:  Ein Song wird am Sonnabend, 19. September,  auf fünf Kontinenten erklingen. Der fünfte Gospelday  vereint   mehr als 10000 Stimmen aus aller Welt.  Und Pinneberg ist mit dabei.

In der Kreisstadt wird „Voice and Spirit“, der gemeinsame Chor der Kirchengemeinden St. Johannes Appen und St. Michael Moorrege-Heist  seine Stimmen in der  Rathauspassage ertönen lassen. „Wir werden mit etwa 35 bis 40 Sängern und Sängerinnen vor Ort sein“, sagt Chorleiterin Catrin Jacobsen.

„We are Changing the World“, was so viel wie „Wir verändern die Welt“, bedeuett, lautet dieses Jahr das Motto der Aktion. Gleichnamigen Titel trägt auch der Song, der an jenem Tag uraufgeführt wird. Jeweils um 12 Uhr  Ortszeit wird er erklingen. „Das funktioniert wie bei einer Staffel. In  Neuseeland geht’s los und dann rund um die Welt“, sagt  Jacobsen. 

In Pinneberg startet das Spektakel  um 11.40 Uhr.  Der Chor wird mit Songs wie „Ain’t no mountain high enough“ und  „Gabriella“ bereits vorher für Gospellaune und den richtigen Groove sorgen. Musikalisch begleitet wird der Chor dabei von Christoph Meyer-Janson am Klavier. Gemeinsam mit dem Publikum werden dann – wie an Silvester – die letzten Sekunden als Countdown gezählt. „Um Punkt 12 Uhr singen wir alle gemeinsam ‚We are Changing the World‘ von Hans Christian Jochimsen“, so Jacobsen. Deren Textzeile  „We will walk Hand in Hand“ hat es auch der „Voice and Spirit“-Pressesprecherin Sylvia Wulf besonders angetan. „Wir stehen eben auch in der Rathauspassage gemeinsam, Hand in Hand, und singen gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit“, sagt sie.  

Die Mitglieder hoffen  auf viele zusätzliche Stimmen. Denn darum geht es bei der Aktion: Gemeinsam die Stimme erheben und aufmerksam machen auf Hunger, Armut und Sklaverei. „Auch wenn wir nicht die ganze Welt verändern können, schaffen wir es doch, vielleicht Menschen mit unseren Liedern nachdenklich zu machen“, hofft Jacobsen. Symbolisch werden im Rahmen der Aktion kleine Schlüssel aus Papier verteilt. Auf denen steht der Refrain des Titelsongs sowie die diesjährige Botschaft: Jeder hat den Schlüssel zu einer besseren Welt selbst in der Hand. Die Aktion wird unter anderem von der Hilfsorganisation  „Brot für die Welt“ und der Stiftung „Creative Kirche“ unterstützt.

www.gospelday.de

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