zur Navigation springen
Neue Artikel

17. Oktober 2017 | 04:47 Uhr

VfB-Strategie geht auf

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

VfB Lübeck: Magel – Potlitz, Gürsoy, Sell (78. Seeger) – Al-Tamemy (67. Beyer), Dagli, Büyükdemir, Szymczak – Meins, Sezer (57. Saul), Abou Rashed (78. Tarim).
SR: Njie (Bremen).
Zuschauer: 75.
Tore: 0:1 Sezer (34.), 0:2 Sezer (38.), 0:3 Dagli (43.), 0:4 Abou Rashed (57.).

Die U19 des VfB Lübeck startet nach anfänglichen Schwierigkeiten nun richtig durch. Dritter Sieg in Folge, und das beim starken Konkurrenten aus Norderstedt. Im Schleswig-Holstein-Derby gab es einen klaren 4:0-Sieg für die Grün-Weißen aus Lübeck. Nach einem kurzen Abtasten wurden die Gäste aus der Hansestadt dominanter. „Unser Plan war es, hinten kompakt stehen und nach vorne immer wieder gefährliche Nadelstiche zu setzen“, erklärte VfB-Cheftrainer Michael Hopp seine Strategie. Nach 34 Spielminuten durfte dann auch beim VfB das erst Mal gejubelt werden. Paul Meins steckte schön für Stürmer Cemal Sezer durch, der keine große Mühe hatte das Leder im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Das 2:0 vier Minuten später war fast genauso schön. Diesmal gab Enes Dagli die gute Vorlage für den Torjäger, der wiederum eiskalt einnetzte. „Cemal wird immer abgebrühter vor dem Tor und immer gefährlicher. Er wird so also immer wertvoller für uns“, freute sich Hopp nicht nur über den Doppelpack von Sezer, sondern auch über dessen Leistungssteigerung in den vergangenen Spielen. Dagli verwertete ein Zuspiel von Sezer zur 3:0-Halbzeitführung. Die Gastgeber aus Norderstedt spielten im ersten Durchgang zwar sehr ansehnlich, konnten sich aber gegen die gute VfB-Defensivabteilung kaum einmal ernsthaft durchsetzen.

Die VfB-Abwehr war auch nach der Pause nicht zu überwinden. Und vorne machten die Lübecker den Sack zu: Einen langen Ball nahm Abdullah Abou Rashed auf und schob clever ein. Danach wechselte das Trainerduo Hopp/Uwe Prüßmann locker durch. „Bei diesem Spielstand muss man auch den anderen Spielern einen Chance geben. Dadurch kam unser Spielfluss etwas durcheinander. Aber auch die Einwechselspieler haben ihre Sache großartig gemacht“, so Hopp. Die Grün-Weißen brachten den klaren Vorsprung ungefährdet nach Hause. „Wir haben heute alle alles richtig gemacht. Unsere Strategie ging auf. Der Sieg ist hochverdient. Wir sind auf einem guten Weg“, freute sich Hopp.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert