Verlorene Söhne kehren zum OTSV zurück

Wird das grüne Trikot bald wieder gegen das blau-gelbe tauschen: Dennis Schnepel.
Wird das grüne Trikot bald wieder gegen das blau-gelbe tauschen: Dennis Schnepel.

Verbandsliga Nord-Ost: Osterrönfeld vermeldet vier Zugänge für die neue Saison / Rotenhof auf Wiedergutmachungskurs

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01. Mai 2015, 18:01 Uhr

Die Entscheidungen für die Rendsburger Vereine in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost sind weitgehend gefallen. Für den TuS Rotenhof dürfte selbst ein Sieg beim Tabellenschlusslicht Fortuna Bösdorf zu spät kommen, um die Klasse noch zu erhalten. Der Rendsburger TSV möchte mit einem Heimsieg gegen Laboe zumindest seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte verteidigen. Und beim drittplatzierten Osterrönfelder TSV gibt es vor dem Gastspiel in Schönkirchen gute Nachrichten mit Blick auf die Personalplanung der neuen Saison.

TSG Schönkirchen – Osterrönfelder TSV (Heute, 15 Uhr)
Weil der Klassenerhalt bereits seit Wochen feststeht und die Osterrönfelder sogar noch gute Aussichten auf die Vizemeisterschaft haben, konnten sich die Club-Verantwortlichen nebenbei intensiv mit der Kaderzusammenstellung für die neue Spielzeit befassen. Unmittelbar vor der Auswärtspartie bei der TSG Concordia Schönkirchen bestätigte Olaf Lehmann gleich vier Neuzugänge für die kommende Spielzeit. Und sie alle dürften die größte Baustelle des OTSV beheben – die Offensive. Mit Dennis Schnepel und Thore Bannow kehren zwei Osterrönfelder Eigengewächse vom Ligakonkurrenten Rendsburger TSV zu ihrem Ex-Club zurück. Auch Flügelspieler Hauke Horstmann kommt nach einem Jahr wieder an den Bahndamm. Als Alternative zu Stoßstürmer Florian Kuklinski wird zudem Harald Giese vom TuS Rotenhof zum OTSV wechseln. „Wir freuen uns, dass wir mit diesen Spielern unsere Möglichkeiten im Offensivbereich erweitert haben“, erklärte Olaf Lehmann. Für die Partie in Schönkirchen allerdings plagen den Trainer weiterhin personelle Sorgen. „Daher wäre ich bereits damit zufrieden, wenn wir dort nicht verlieren“, so Lehmann.
Rendsburger TSV – VfR Laboe (Heute, 16 Uhr)
Mit dem Heimspiel gegen Laboe beginnt für den Rendsburger TSV eine Woche mit drei Pflichtspielen. Am Mittwoch steht das Nachholspiel beim Kreispokal-Finalisten Gettorfer SC an. Und am darauf folgenden Sonnabend erwartet der RTSV mit dem Preetzer TSV II einen weiteren Abstiegskandidaten am Nobiskrug.

Das Hinspiel gegen den letztjährigen Tabellenfünften aus Laboe gewannen die Rendsburger mit 3:1 Der VfR könnte sich mit einem Sieg heute aller Abstiegssorgen entledigen und dürfte dementsprechend motiviert zu Werke gehen. Zu spüren bekam das zuletzt auch der TSV Klausdorf. Der Tabellenfünfte kassierte gegen Laboe eine 0:2-Schlappe. „Wir wollen und müssen an die Leistung der zweiten Halbzeit aus dem Spiel gegen Molfsee anknüpfen. Dann sollte auch gegen Laboe etwas drin sein“, geht Usadel zuversichtlich in das Spiel. Fehlen werden Mittelfeldspieler Thies Kalina und Abwehrspieler Lennart Beckmann (beide verletzt).

Fortuna Bösdorf – TuS Rotenhof (Sonntag, 15 Uhr)
Nach dem Debakel vom vergangenen Mittwoch im Nachholspiel gegen Inter Türkspor Kiel (1:5) haben sich die Wogen beim TuS Rotenhof wieder geglättet. Eine Ablösung von Trainer Thomas Gosch im Endspurt der Saison stand und steht nicht zur Debatte. Gleichwohl ist der Zug in Richtung Klassenerhalt so gut wie abgefahren. „Wir haben uns nach dem Spiel gegen Kiel zusammengesetzt, und die Mannschaft hat sich für die Leistung am Mittwoch quasi entschuldigt“, so Gosch. „Erklären konnte sie sich diesen Auftritt allerdings auch nicht.“ Für die verbleibenden vier Punktspiele sieht der Trainer dennoch eine vernünftige Basis, um die Saison anständig zu beenden. Zudem hat der TuS bei allem Frust und der Enttäuschung über den bevorstehenden Abstieg noch die Chance auf einen Titel, wenn die Rotenhöfer am 23. Mai beim Gettorfer SC um den Kreispokal spielen. „Das ist für uns alle noch mal ein Highlight. So oft kommt nicht in ein Pokalfinale“, erklärt Gosch.

Für das Duell am Sonntag, geht es einzig und allein darum, den Auftritt vom Mittwoch so nicht stehen zu lassen. „Ich erwarte die passende Reaktion von der Mannschaft“, stellt Rotenhofs Coach heraus. Nach der Winterpause präsentiert sich die Fortuna aus Bösdorf wesentlich gefestigter als in der Hinrunde und trotzte dem Osterrönfelder TSV jüngst sogar ein Remis ab. „Die werden sich mit zumindest einem Sieg aus der Liga verabschieden wollen. Ich will hoffen, dass sie ihn nicht gegen uns holen“, so Gosch.

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