Statistik : Verfügbares Einkommen leicht angestiegen

Die Hambuger hatten 2009 weniger Geld in der Tasche als 2008. In Schleswig-Holstein stieg das verfügbare Einkommen leicht an.

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21. Mai 2011, 10:38 Uhr

Nach Berechnungen des Amtes für Statistik vom Freitag lagen die Hamburger mit ihrem Einkommen jedoch über dem bundesweiten Durschschnitt, die Schleswig-Holsteiner dagegen unterboten den bundesweiten Mittelwert. Im Durchschnitt stand jedem Hamburger 2009 ein Einkommen von 24.137 Euro zur Verfügung, fast 2 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit hatten die Hanseaten aber immer noch 5154 Euro mehr in der Tasche als der Durschnitt der Bundesbürger.
Wirtschaftskrise allenfalls in rückläufiger Sparquote erkennbar
In Schleswig-Holstein stieg das verfügbare Einkommen um 55 Euro auf 18.620 Euro pro Einwohner. "Die Wirtschaftkrise 2009 schlug sich in Schleswig-Holstein nicht in einem Rückgang des privaten Konsums nieder und war allenfalls in einer rückläufigen Sparquote erkennbar", betonten die Statistiker.
Das verfügbare Einkommen ergibt sich aus den Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen zuzüglich Sozialleistungen und Transferzahlungen - abzüglich Steuern, Sozialbeiträgen und zu leistenden Transferzahlungen. Das verfügbare Einkommen kann somit vom Haushalt für Konsum- und Sparzwecke verwendet werden.
(dpa, shz)

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