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Straftat : Vater steigt aus Zug aus, Sohn zieht Notbremse

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat.

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2013 | 14:30 Uhr

Ein nicht alltäglicher Vorfall beschäftigte die Bundespolizisten am Freitagabend auf der Bahnstrecke von Hamburg nach Neumünster. Wie die Bundespolizei gestern mitteilte, war ein Vater (54) mit seinem Sohn (15) im Regionalexpress in den nördlichen Teil des Landes unterwegs. In Pinneberg stieg der Vater allerdings aus dem Zug, dieses bekam sein Sohn aber erst später mit.

Da er nun allein im Zug unterwegs war, rief der Jugendliche seinen Vater mit dem Mobiltelefon an. Dieser wies ihn an, die Notbremse zu ziehen, was der junge Mann auch tat. Der Zug kam daraufhin in Höhe Prisdorf zum Stehen und konnte erst nach mehreren Minuten weiterfahren. Ein Zeuge hatte den 15-Jährigen jedoch beobachtet. In Elmshorn stieg der Vater wieder in den Zug. In Neumünster schließlich stellten die Bundespolizisten die beiden zur Rede und fertigten eine Anzeige wegen Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen. „Das Ziehen der Notbremse ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat“, so Hanspeter Schwartz von der Bundespolizei.

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