Unterlag den Fischern: Der Stör

Der Stör. Foto: U.S. Fish and Wildlife Service
Der Stör. Foto: U.S. Fish and Wildlife Service

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24. Juli 2008, 10:44 Uhr

Die Ausmaße sind gewaltig: Drei bis vier Meter können sie groß werden, und dabei bis zu 400 Kilogramm auf die Waage bringen: Der Atlantische sowie der Baltische Stör. "Es sind die größten Fische, die jemals im Wattenmeer vorgekommen sind", sagt Christof Goetze. Das "lebende Fossil" war im Meer zu Hause und laichte in den Flüssen. Störe waren Ende des 19. Jahrhunderts noch zu Tausenden in Schleswig-Holstein zu finden. 1880 wurden in der Unterelbe 3500 Störe gefangen, 1916 waren es nur noch 16. Die Gesellschaft zur Rettung des Störs (GRS) in Rostock belegt mit einem historischen Film unter www.sturgeon.de/index.666.html, wie 1967 zwei der letzten Exemplare in der Eider gefangen wurden. Inzwischen gibt es Pläne der GRS und des Bundesamtes für Naturschutz, den Stör wieder anzusiedeln - und zwar in der Elbe.

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