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23. Oktober 2017 | 09:14 Uhr

Ungewohnte Gefühle beim RTSV

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit einem solchen Gefühl ist Fußball-Verbandsligist Rendsburger TSV in diesem Jahr noch nicht vom Platz gegangen – erstmals schossen die Gastgeber im Heimspiel Tore und verließen den Nobiskrug als Sieger. Mit 2:0 (0:0) besiegte das Team von Trainer Dennis Usadel die SpVg Eidertal Molfsee. „Mit dieser Leistung bin ich zufrieden. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gesteigert und danach verdient gewonnen“, war Usadel die Erleichterung anzumerken. „Wir haben unsere Chancen in der ersten Halbzeit nicht genutzt. Das hat am Ende dann gefehlt“, resümierte Gäste-Coach Martin Schulz.

In der ersten Halbzeit entwickelten die Gäste viel Schwung, die RTSV-Dreierkette mit Robin Buthmann, Yannik Herzig und Lennart Beckmann musste mächtig auf der Hut sein. Immer wieder sah sich das Trio dem ideenreichen und schwungvollen Kombinationsspiel der Molfseer ausgesetzt. Marvin Blümke und Louis Schütt taten sich besonders hervor. Auch die Mittelfeldreihe des Tabellenelften war dem RTSV klar überlegen. So wunderte es nicht, dass die Gäste durch Blümke zur ersten Torchance kamen (2.). Dann war es RTSV-Torwart Sven Schmedemann, der sich bei einer Aktion von Torben Groß auf dem Posten zeigte (16.). Die Gastgeber hingegen hatten Mühe, ein druckvolles Spiel aufzuziehen. Die erste Chance gab es erst durch Dennis Schnepel, der nach über sechsmonatiger Verletzungspause eine starke Leistung bot. Eine gute Kombination schloss er jedoch mit einem schwachen Schuss ab (38.). „Ich merke eben schon, dass ich lange nicht gespielt habe“, so Schnepel.

In der zweiten Halbzeit präsentierte sich der RTSV erheblich besser. Die Umstellung von einer Dreierkette auf eine Viererabwehr, sie wurde durch Mannschaftskapitän Marco Müller erweitert, zahlte sich aus. So kam das Rendsburger Mittelfeld immer besser in Schwung. Nico Schrum lenkte mit viel Übersicht das Spiel. Auf der linken Mittelfeldseite steigerte sich Bojan Grbavac. Auf der rechten Mittelfeldseite sorgte Schnepel für viel Gefahr. Im Sturmzentrum gab der junge Can Yurt keinen Ball verloren und scheute keinen Zweikampf. „Er hat viel Dampf gemacht und die gegnerische Abwehr immer wieder beschäftigt“, bescheinigte Usadel dem Youngster eine gute Leistung.

Das erste Ausrufezeichen der Hausherren setzte Schrum mit einem Lattenknaller aus 22 Metern. Das war das Signal, noch mehr zu investieren. Es wurde belohnt. Yurt scheiterte zunächst in bester Position an Gäste-Torwart Tjark Klarmann. Doch gedankenschnell setzte Schnepel nach und brachte sein Team mit einem fulminanten Schuss in den rechten Torwinkel mit 1:0 in Führung (75.). Beste Chancen diese Führung auszubauen, vergaben Mosad Redzepovski (81.) und Bojan Grbavac (89.). Doch da war an diesem Tag noch Can Yurt. Mit dem 2:0 krönte er seine bislang beste Leistung beim RTSV (90.).

Rendsburger TSV: Schmedemann – Herzig, Buthmann, Beckmann (66. Dogan) – Schnepel, Usadel, Schrum, Müller, Grbavac – Bannow (28. Yurt), Witt (60. M. Redzepovski).
Schiedsrichter: Günther (Offenbüttel).
Zuschauer: 20.
Tore: 1:0 Schnepel (75.), 2:0 Yurt (90.).

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