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UF-Talente auf Italienreise: Dem AC Mailand Paroli geboten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 09.Apr.2015 | 06:00 Uhr

„Als beim Spielstand von 1:1 die Mailänder Trainer immer lauter ,avanti, avanti’, riefen, waren wir schon ein wenig stolz auf die Jungs“, sagt Matthias Gauglitz, Trainer von Eckernförde UF, in der Nachbetrachtung der Italienreise seiner Schützlinge.

Die 15-Jährigen Eckernförder waren einmal mehr zu einer spannenden Fußballreise aufgebrochen, samt Testspiel gegen ein internationales Topteam. Diesmal ging die Reise nach Mailand, wo der AC als Testspielgegner wartete. Das Giuseppe Meazza Stadion beeindruckte mit seinen 80  000 Zuschauer fassenden Tribünen die Eckernförder Nachwuchsspieler, die sich alles in einer Führung zeigen ließen.

Dann ging es zum Vismara Sportleistungscenter des AC Mailand. Die Begrüßung war herzlich aber auch geschäftsmäßig, wie das bei den großen Vereinen bisher immer die Regel war. Man konnte mit den Eckernfördern aus Norddeutschland nicht so viel anfangen. Aber das sollte sich bald ändern. Ein Freundschaftsspiel über zwei mal 40 Minuten stand an. Bereits nach drei Minuten waren die Eckernförder nach einem schnellen Konter dem 1:0 nahe. „Das war ein erster Schock für die jungen Italiener“, berichtet Gaulitz, dem nicht verborgen blieb, dass die AC-Ballkünstler von der norddeutsch-robusten Spielweise seiner Schützlinge beeindruckt waren. Nach 17 Minuten gingen dann aber doch die Mailänder in Führung – Max Gaulitz im UF-Tor war ohne Chance.

Nach dem 0:1 zur Pause standen die Norddeutschen weiter sicher. Milan konnte UF nicht dauerhaft in Bedrängnis bringen. Mit zunehmender Spielzeit legten die Eckernförder jeglichen Respekt vor dem Gegner ab. Mit Erfolg: In der 65. Minute fand ein Pass von Bjarne Kühl Mitspieler Marek Kumstel, der einen Abwehrspieler sowie den Torwart überlief und zum 1:1 einschob. Nun folgten wütende Mailänder Angriffe, und Finn Kornath, der nun das UF-Tor hütete, konnte sich zweimal großartig auszeichnen. Während die Gäste gefährlich konterten, war von der Mailänder Trainerbank immer lauter „Avanti, avanti!“ zu hören.

Kurz vor Schluss brachte ein 20-Meterschuss doch noch den Mailänder 2:1-Erfolg mit sich. „Es sollte nicht sein. Wir können aber stolz auf unsere Leistung sein“, sagt Trainer Gaulitz, der mit der gesamten Reise sehr zufrieden war.

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