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Fussball-Verbandsliga : TuS Rotenhof sieht den HSV als Vorbild

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das aggressive Auftreten des Bundesligisten soll für die Verbandsliga-Fußballer des TuS gegen Kilia Kiel als Blaupause dienen.

Das zarte Pflänzchen von zwei Spielen ohne Niederlage, das der TuS Rotenhof zuletzt gegen den Gettorfer SC (2:0) und den Osterrönfelder TSV (1:1) gesät hat, könnte heute schon wieder humorlos zertrampelt werden, denn die Elf von Thomas Gosch erwartet mit dem FC Kilia Kiel eine der stärksten Mannschaften der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost (16 Uhr).

„Wir müssen gar nicht lange drum herum reden, alles andere als ein Sieg des FC wäre eine große Überraschung“, so Gosch zur klaren Rollenverteilung. Der Kieler Traditionsverein, der nur noch nicht von der Tabellenspitze grüßt, weil man ihnen aufgrund fehlender Schiedsrichter drei Punkte abgezogen hat, reist mit der Empfehlung eines 10:0-Kantersieges gegen den SV Fortuna Bösdorf und eines deutlichen 4:0-Erfolges gegen den bis dato führenden Eckernförder SV an. „Wir werden die weiße Fahne aber bestimmt nicht schon vorher hissen. Ein Debakel wie es die Fortuna erlebt hat, wollen wir mit aller Macht vermeiden“, verspricht Rotenhofs Übungsleiter ein kampfbetontes und aggressives Auftreten seines Teams.

Ein Vergleich mit der Bundesliga-Partie des HSV gegen Bayer 04 Leverkusen (1:0), in der die Hamburger der spielstarken Werkself mit Härte und großer Laufbereitschaft die Lust am Fußball nahmen, darf durchaus herhalten. Zudem überlegt Gosch, mit Thorben Trost und Jacob Holten Sonderbewacher für Fynn Gutzeit (14 Tore) und Yannik Jakubowski (9), der den ESV mit vier Treffern im Alleingang erledigte, abzustellen. Allerdings ist der Mitaufsteiger, der die Verbandsliga mit seinen Möglichkeiten nur als Durchgangsstation betrachtet, individuell so stark besetzt, dass selbst diese Maßnahme nicht reichen könnte. Die Tabelle macht es dabei überdeutlich, denn der stärkste Angriff (45) trifft auf die zweitschwächste Defensive (43). „Gegen den OTSV haben wir in der zweiten Halbzeit unser wahres Leistungsvermögen abgerufen. Warum soll uns das gegen eine weitere Elf von ganz oben nicht erneut gelingen?“, fragt Gosch, dem aller Voraussicht nach nur Christer Reiser aus beruflichen Gründen fehlen wird.

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