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17. August 2017 | 08:25 Uhr

TuS Rotenhof atmet tief durch

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Verbandsliga-Absteiger behält zum Auftakt der Kreisliga-Saison gegen GW Todenbüttel mit Ex-Trainer Thomas Gosch mit 1:0 die Oberhand

Nach dem Wie fragt anschließend bekanntlich kaum einer mehr. Mit einem etwas glücklichen 1:0-Sieg über Aufsteiger GW Todenbüttel mit Ex-Coach Thomas Gosch ist der TuS Rotenhof in die Kreisliga-Saison gestartet. „Ich bin erstmal nur froh, dass wir die drei Punkte auf dem Konto haben“, sagte Fußball-Obmann Klaus- Dieter Passig. Die allseits als Favorit gehandelten Mannschaften gaben sich zum Auftakt keine Blöße. Schinkel gewann klar mit 5:0 beim Team Förde, Vineta Audorf ebenso deutlich gegen die SG Felde/Stampe (6:1). Im direkten Duell der Ambitionierten bezwang der TuS Jevenstedt den TuS Bargstedt mit 3:0.

TuS Rotenhof – SV Grün-Weiß Todenbüttel 1:0 (0:0)
Die Partie zwischen dem Absteiger aus Rotenhof und dem Aufsteiger aus Todenbüttel blieb trotz klarer Überlegenheit des Gastgebers lange Zeit eng. „Das war teilweise schon ein bisschen Unvermögen, was wir da vor dem Tor veranstaltet haben“, fand TuS-Trainer Fabian Skoruppa deutliche Worte. Erst in der 81. erzielte Daniel Kohlmorgen per Strafstoß den Treffer des Tages. „Das war sehr wichtig für unsere Moral. Wir wussten, dass es schwer wird, erfolgreich in die Saison zu starten“, sagte Skoruppa.

Tor: 1:0 Daniel Kohlmorgen (81.)
Bes. Vork.: Alexander Ermeling (TuS) verschießt FE (25.).


TuS Jevenstedt – TuS Bargstedt 3:0 (1:0)
Bei einem normalen Saisonverlauf gelten beide Teams als Anwärter auf die vorderen Plätze, und das zeigten sie auch von Beginn an. Gerade die Jevenstedter machten eine gute Partie und bewiesen, dass in dieser Saison mit ihnen zu rechnen ist. Folgerichtig brachte Timo Klug seine Mannen in Führung (25.). Noch vor der Pause hatte Mathis Döring die Riesenchance zum Ausgleich, doch er scheiterte an Jevenstedts Keeper Malte Tischer vom Elfmeterpunkt (44.). „Wer weiß, wie das Partie sonst ausgegangen wäre. Das war sicher eine entscheidende Szene“, sagte Heim-Coach Michael Rohwedder. Ein Doppelschlag direkt nach dem Wiederanpfiff sorgte für die Entscheidung in einem hochklassigen Kreisligaspiel. „Wenn man gegen eine Mannschaft wie Bargstedt zu null spielt, sagt das eigentlich schon alles. Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht, waren aggressiv in den Zweikämpfen und haben sofort Gas gegeben“, so Rohwedder.

Tore: 1:0, 2:0 Timo Klug (25., 47.), 3:0 Timo Ruge (55.).

Bes. Vork.: Mathis Döring (Bargstedt) verschießt FE (44.).


TSV Vineta Audorf – SG Felde/Stampe 6:1 (3:1)
Viele Trainer hielten die Audorfer vor Saisonbeginn für einen der Mitfavoriten auf den Titel und zumindest am ersten Spieltag wurden sie dem gerecht. Gerade die Sturmreihe um Tim Kluck erwies sich in beeindruckender Frühform, sodass die Partie bereits direkt nach dem Wiederanpfiff entschieden war. Spieler der Partie war eben Kluck der gleich vier der sechs Tore selber erzielte. „Wir haben das Spiel von Anfang an dominiert“, erklärte TSV-Coach Norman Bock. „Allerdings gibt es noch viel zu verbessern. Wittensee wird uns Mittwoch da schon wesentlich mehr fordern.“

Tore: 1:0, 2:0 Tim Kluck (30., 37.), 2:1 Tobias Henning (42.), 3:1 Marc Rölke (45.), 4:1 Benjamin Schuster (49.), 5:1, 6:1 Kluck (56., 70.).


SV Felm – Wittenseer SV 3:0 (2:0)
Mit diesem Ausgang hatten wohl nur die Wenigsten gerechnet. Von Anfang an war der Aufsteiger klar überlegen und schnürte den WSV tief in die eigene Spielhälfte ein. Auch die 2:0-Pausenführung war mehr als verdient. „Das haben wir echt gut gemacht. Wir haben da nicht eine Chance zu gelassen“, lobte SVF-Coach Kay Mielenz seine Mannschaft. Mitte der zweiten Hälfte kippte das Spiel dann. Der WSV gab nochmal alles, um doch noch einen Punkt mitzunehmen, verzweifelte aber an Felms Schlussmann.

Tore: 1:0, 2:0 Jörn Ubben (13., 42.), 3:0 Henrik Listner (90.)
Rote Karte: Mark Freier (90., Notbremse, WSV).


Eckernförder SV II – OsterRönfelder TSV II 3:3 (2:0)
Anfangs lief alles nach Maß für die Mannschaft von Trainer Töns Dohrn. Sie hatten das Heft in der Hand und lagen zur Pause bereits mit 2:0 in Führung. Doch die Gäste bewiesen Moral und drehten den Rückstand. Erst in der Nachspielzeit konnten die Eckernförder doch noch einen Punkt sichern. „Das fühlt sich ganz klar wie eine Niederlage an“, befand ESV-Trainer Töns Dohrn. „Über das späte Tor konnte sich kaum noch einer freuen. Wir haben einen sicheren Dreier einfach so her geschenkt.“

Tore: 1:0 Dimitri Milov (30, FE), 2:0 Christoph Petersen (41.), 2:1 Jan-Hendrik Kock (61.), 2:2 Jascha Piotraschke (85.), 2:3 Sven-Ole Schwanebeck (87.), 3:3 Kevin Mohr (90.).

Bes. Vork.: Milov (ESV) verschießt FE (78.).


Team Förde – 1. FC Schinkel 5:0 (0:0)
„Das hört sich wesentlich deutlicher an als es war“, sagte Förde-Trainer Arne Witt. Gerade in der ersten Hälfte war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem der Gastgeber sogar die weitaus besseren Möglichkeiten hatte. Doch dem enormen Aufwand mussten die Eckernförder in der zweiten Hälfte Tribut zollen. Innerhalb von nur vier Minuten machte der Favorit alles klar. „Wenn man Schinkel spielen lässt, hat man einfach keine Chance. Danach sind wir konditionell eingebrochen“, benannte Witt einen Grund für die hohe Niederlage.

Tore: 1:0 Jörg Ahrends (48.), 2:0 Martin Iglewski (53.), 3:0 Jenrik Christensen (65.), 4:0 Ahrends (76.), 5:0 Christensen (88.).


TSV Karby – SG Waabs/Rieseby 3:2 (3:1)
Für beide Teams kam eines der Saisonhighlights gleich zu Beginn Und die Partie bot alles, was man sich von einem richtigen Derby verspricht. Von Anfang an sahen die über 200 Zuschauer eine hart umkämpfte Partie, in der die Hausherren überlegen waren. Allerdings verpassten es die Karbyer, den 3:1-Pausenstand auszubauen. „Anfang der zweiten Hälfte hatten wir gleich mehrere gute Kontermöglichkeiten. Einzig dem eingewechselten Mike Riedel im Tor der Waabser war es zu verdanken, dass wir da nicht erhöht haben“, sagte TSV-Obmann Roger Behrens. Doch nur nach dem 3:2 wurden die Waabser nochmal wirklich gefährlich. „Alles in allem war es ein verdienter Sieg und seit langem endlich mal wieder ein Derby, wie man es sich wünscht. Das macht Lust auf die Saison“, freute sich Behrens.

Tore: 1:0 Andre Hoffmann (11., ET), 2:0 Michael Ressler (26.), 2:1 Yannik Tanck (33., ET), 3:1 Bodo Mauermann (44., FE), 3:2 Ilir Shabani (81.).

Gelb-Rote Karte: Andre Hoffmann (53., wdh. Foul, SG).

Osterbyer SV – Osdorfer SV 3:4 (1:1)
Bereits am vergangenen Mittwoch konnten die Osdorfer ihr Derby in Osterby gewinnen und einen erfolgreiche Saisonstart feiern.

Tore: 0:1 Schidelnik (31.), 1:1 Retza (45.), 2:1 Oberjat (56.), 2:2 Sebastian Möhl (57.), 2:3 Daniel Drews (69.), 3:3 Retza (85.), 3:4 Schidelnik (89.).

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