TSV Plön steigt direkt wieder auf

Die Plöner bejubeln das Führungstor von Dennis Salbreiter (Nummer 22).
Die Plöner bejubeln das Führungstor von Dennis Salbreiter (Nummer 22).

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25. Mai 2015, 09:42 Uhr

Dem TSV Plön ist nach einem 3:2(0:0)-Sieg beim TSV Wentorf der Meistertitel in der Fußball-Kreisliga Plön nicht mehr zu nehmen. Im zweiten „Endspiel“ sicherten sich die Plöner nach der Heimniederlage am Vorwochenende am vorletzten Spieltag damit auch den direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga Nordost. Trainer Roy Meinhardt ging dabei durch ein Wechselbad der Gefühle.

„Die lange Nachspielzeit ging ziemlich an die Nerven. Jetzt bin ich glücklich, dass wir es geschafft haben und der Druck weg ist“, sagte Meinhardt. Plön kam gut in die Partie und bestimmte gegen tief stehende und kämpferisch auftretende Gastgeber das Spiel. Jan Lukas Meyer, Tobias Wilfert und Philipp Grandt ließen jedoch im Abschluss die letzte Konsequenz vermissen und bereiteten dem Wentorfer Keeper Marc Wiese keine Probleme. Trainer Roy Meinhardt appellierte in der Halbzeitpause mit deutlichen Worten an seine Spieler, die Konzentration hoch zu halten. Fünf Minuten nach Wiederbeginn zeigte sein Team, dass es zugehört hatte. Nach einer sehenswerten Ballstaffette schoss Philipp Grandt zum 1:0 für Plön ein. „Danach waren wir nicht mehr eng an den Gegenspielern und haben so den Boden für den Wentorfer Ausgleich bereitet“, ärgerte sich der Plöner Trainer. Das 1:1 erzielte Yannick Meenken in der 65. Minute. Der eingewechselte Dennis Salbreiter schoss den Titelaspiranten in der 69. Minute mit dem 2:1 erneut in Führung. Nach einer roten Karte gegen einen Wentorfer Spieler nutzte der TSV Plön den fälligen E lfmeter und erzielte durch Tobias Wilfert das vermeintlich entscheidende 3:1 (80.).

Erneut ließ das Meinhardt-Team die Konzentration vermissen und die Wentorfer kamen in der 84. Minute durch Yannick Meenken zum 2:3-Anschlusstreffer. In den Schlussminuten drängte der TSV Wentorf vehement auf den Ausgleich, konnte den Plöner Torhüter Björn Alberts jedoch nicht mehr überwinden.

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