TSV Plön hat den Aufstieg vor Augen

Die Plöner Kreisligafußballer hatten in der laufenden Saison des Öfteren Grund zum Jubeln.
Die Plöner Kreisligafußballer hatten in der laufenden Saison des Öfteren Grund zum Jubeln.

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28. Dezember 2014, 14:23 Uhr

Nach dem Abstieg aus der Fußball-Verbandsliga Nordost und dem kurzfristigen Rücktritt von Trainer Maik Gabriel stand der TSV Plön vor dem Beginn der Fußballsaison 2014/15 in der Kreisliga Plön vor einem Neuanfang. Sieben Akteure aus dem Ligakader, darunter mit Kapitän Sören Balk der absolute Führungsspieler und Leistungsträger, kehrten dem Verein teilweise kurzfristig den Rücken. Dem neuen Trainer Roy Meinhardt blieb die schwere Aufgabe, ein neues Team zu formen – mit Erfolg, denn der TSV Plön steht in der Kreisliga auf dem ersten Platz.

Aus der zweiten Mannschaft des TSV Plön rückten gemeinsam mit dem Coach mehrere Spieler auf. „Für uns ist es erst einmal wichtig, dass die Mannschaft sich findet. An einen direkten Wiederaufstieg denke ich im Moment nicht. Wenn wir uns stabilisiert haben, können wir im oberen Tabellendrittel mitspielen“, versuchte Roy Meinhardt vor dem Saisonstart den Druck von seiner Mannschaft zu nehmen. Das scheint gelungen zu sein.

Gemeinsam mit dem langjährigen Ligaspieler Andreas Simonsen als Co-Trainer und Julian Marxen als Torwarttrainer bereitete Meinhardt den TSV Plön mit intensiver Konditionsarbeit auf den Saisonstart vor. „Bei uns entwickelt sich bereits ein Mannschaftsgeist“, erkannte der Coach bereits früh in der Vorbereitung.

Mit dem Saisonstart, einem 1:1-Unentschieden beim TSV Stein, waren die Plöner noch nicht zufrieden. Im ersten Heimspiel präsentierte sich das neuformierte Team mit einem 6:0-Sieg über den SSV Marina Wendtorf in Torlaune. In der Folge überzeugten die Plöner bis zur Auswärtspartie bei der Probsteier SG Ende September. Hier kam nach einer deftigen 1:6-Niederlage erstmals Frust auf. Die Mannschaft zeigte die angemessene Reaktion und eilte in der Folge von Sieg zu Sieg, profitierte allerdings auch von der Unbeständigkeit des ärgsten Konkurrenten VfL Schwartbuck. Der vor der Saison als Titelfavorit genannte VfL präsentierte sich fußballerisch mit dem TSV Plön auf Augenhöhe, ließ jedoch einige Punkte unnötig liegen.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die trotz des kleinen Kaders dank einer sehr guten Trainingsbeteiligung überzeugt hat. Wir schielen jetzt mit einem Auge natürlich auf das große Ziel Aufstieg. Unsere Planungen waren allerdings auf zwei bis drei Jahre ausgerichtet. Man darf nicht vergessen, dass einige meiner Spieler vor der Saison noch nie in der Kreisliga gespielt haben“, stellte Roy Meinhardt fest. Er hat es geschafft, Spieler wie Dominik Bahnsen und Rene Münning als Stammspieler zu integrieren.

Für den Start in die Rückrunde plant Plöns Trainer eine intensive Vorbereitung. Nach drei Hallenturnieren bittet Meinhard im Januar zum Vorbereitungstraining. Mit einem Nachholspiel am 1. März beim Raisdorfer TSV beginnt für den TSV Plön die Aktion Titelgewinn.

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