zur Navigation springen
Neue Artikel

13. Dezember 2017 | 18:03 Uhr

TSV Malente hält Niederlage in Grenzen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Trotz einer 1:5(0:2)-Niederlage gegen Verbandsliga-Spitzenreiter Oldenburger SV gingen die Spieler des TSV Malente erhobenen Hauptes vom Platz. „Angesichts unserer personellen Situation war das fast schon ein Achtungserfolg, zumal das Ergebnis auch aus Oldenburger Sicht zu hoch ausfiel“, sagte Liga-Obmann Björn Kurr.

Gleich neun Spieler musste Trainer Thomas Bachmann ersetzen, nachdem sich im Abschlusstraining auch noch Torwart Timo Stich verletzt hatte und ausfiel. So musste der Coach sein Team komplett umstellen.

Oldenburg übernahm sofort die Initiative. Malente beschränkte sich in der Anfangsphase auf das Verteidigen, kassierte aber bereits in der zwölften Minute das 0:1. Nach einer Ecke stand Jan Kaps frei und köpfte platziert ein. Die Gäste setzten nach und erhöhten in der 25. Minute. Ein scharfer Pass von der Grundlinie flog an Freund und Gegner vorbei, Petersen stand am zweiten Pfosten ungedeckt und schob ein. Während Oldenburg weitere gute Gelegenheiten hatte, konnte sich Malente nur selten in Szene setzen und hatte durch Lars Kurr, dessen Schuss knapp über das Tor ging, die einzig zwingende Chance.

In der zweiten Halbzeit wurden die Gastgeber mutiger. Der verdiente Lohn blieb nicht aus. In der 63. Minute gelang Milan Wuske der Anschlusstreffer, bei dem OSV-Torwart Thor Höfs allerdings tatkräftig mithalf, in dem er den Ball vertändelte. Malente wollte jetzt mehr und drückte auf den Ausgleich. Allerdings waren die Gastgeber zu offensiv und ließen Löcher in der Defensive zu. Das nutzte Oldenburg clever aus und zog mit einem Doppelschlag in der 76. und 78. Minute auf 4:1 davon. Das 5:1 in der 84. Minute hatte nur noch statistischen Wert.

„Mit unserer Notelf war das eine ordentliche Leistung. Nach dem Anschlusstor wollten wir einfach zu viel. Oldenburg ist der verdiente Sieger. Ein Lob geht an Schiedsrichter Jensen aus Weddelbrook, der die Partie außergewöhnlich souverän geleitet hat“, sagte Kurr.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen