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TSV Altenholz dreht gegen Friedrichsberg nach der Pause auf

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Testspiele: Verbandsligist Gettorfer SC unterliegt bei Kreisligist TuS Jevenstedt / Dänischenhagen bleibt das Verletzungspech treu

Während für den TSV Altenholz in der Fußball-SH-Liga bereits am kommenden Wochenende mit dem Auswärtsspiel beim FC Angeln die Rückrunde schon wieder beginnt, haben die Fußball-Verbandsligisten noch bis zum 7. März Zeit, um sich in Topform zu bringen. An diesem Wochenende waren neben dem TSV Altenholz noch der MTV Dänischenhagen und der Gettorfer SC mit Testspielen im Einsatz.

TuS Jevenstedt – Gettorfer SC    2:1 (1:0)
Zweiter Test, erste Niederlage. Der Gettorfer SC musste sich beim Kreisligisten TuS Jevenstedt mit 1:2 geschlagen geben, reiste jedoch auch ohne Leistungsträger wie Robin Biss, Christof Gogolok, Tobias Gravert oder Yannick Wolf an. „Das war dann auch eine Chance für die anderen Spieler, sich zu empfehlen“, sagt Trainer Tim Rogge. Doch so richtig gelang das den insgesamt 13 mitgereisten Gettorfer Spielern nicht. „Die Vorbereitung ist nicht spurlos an den Jungs vorbeigegangen“, nimmt Rogge seine Spieler etwas in Schutz, sagt aber auch deutlich: „Wir haben es Jevenstedt zu leicht gemacht. Bei uns fehlte der entscheidende Pass und die letzte Konsequenz im Spiel nach vorne. Insgesamt muss unser Spiel wieder schneller werden.“ Die Jevenstedter waren mit 2:0 (25., 47.) in Führung gegangen, ehe der eingewechselte Jan-Ole Gravert nach 70 Minuten mit dem 1:2 den Endstand besorgte. Der Torschütze bekam von Rogge auch noch die besten Kritiken: „Er hat hinten einen sehr soliden Part abgegeben.“
TSV Bordesholm II – Dänischenhagen  1:2 (0:1)
Das Verletzungspech bleibt dem MTV Dänischenhagen auch im Jahr 2015 treu. Beim ersten Test der Vorbereitung beim TSV Bordesholm II knickte Moritz Schomburg unglücklich um und zog sich eine Knöchelverletzung zu. MTV-Trainer Frank Knocke war mit der Leistung seiner Elf einverstanden, sah aber auch noch viele Dinge, die bis zum Rückrundenstart besser klappen müssen: „Wir haben uns relativ gut bewegt. Die Abstände auf dem Platz sollten klein bleiben. Das ist uns zumindest in der ersten Halbzeit gut gelungen.“ Die Passgenauigkeit war dagegen alles andere als optimal. Die Tore für den MTV erzielten Christian Werner per verwandelten Foulelfmeter (40.) und Stephan Wendt (85.).

TSV Altenholz – Friedrichsberg  5:0 (1:0)
Die Altenholzer waren im ersten Spielabschnitt das klar spielbestimmende Team. Der von Co-Trainer Kristian Hamm betreute SH-Ligist schnürte mit seinem Kombinationsfußball den Verbandsligisten bis auf wenige Entlastungskonter in deren eigener Hälfte fest. Allerdings übertrieben es die Gastgeber teilweise ein wenig mit ihrem Klein-Klein-Spiel. Statt des einfachen Passes zum Mitspieler wurde der Zauberpass gesucht oder ein Schlenker zu viel eingebaut, so dass der Ball immer wieder verloren ging. Dennoch spielten sich die Altenholzer einige Chancen heraus. Ali Kalma setzte einen Kopfballheber etwas zu hoch an und scheiterte nach einer schnell ausgeführten Ecke an der Querlatte. Tom Wüllner zirkelte einen 20-Meter-Freistoß genau auf Gäste-Torhüter Sascha Petersen. Der einzige Treffer vor der Pause gelang Malte Ceynowa.

Nach der Pause drehten die Gastgeber dann auf – vor allem in Person von Shpend Meshekrani, dem gleich drei Treffer gelangen. Das 3:0 erzielten die Gäste dabei selbst. Martin Steffensen wollte zurück zum Torwart spielen, doch dieser stand an anderer Stelle, so dass der Ball ins Netz kullerte. „Wir haben unser Pressing in der zweiten Hälfte besser in den Griff bekommen“, erklärt Mannschaftskapitän Helge Stahl. „Wenn wir so wie in der ersten Halbzeit auch zum Rückrundenauftakt gegen Angeln spielen würden, hätten wir 80 Prozent Ballbesitz, aber nur zwei Torchancen. Das war im zweiten Abschnitt dann besser.“ Nach langer Pause feierte auch Hendrik Peters nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder sein Comeback im Altenholzer Trikot. Das letzte Testspiel bestreitet der TSV am Dienstag, 19 Uhr, gegen Verbandsliga-Spitzenreiter FC Kilia Kiel.

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