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Torspektakel ohne Happy End für Altenholz in Todesfelde

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Alle Zuschauer, Spieler und Verantwortlichen, die am Sonntag das Schleswig-Holstein-Liga-Spiel zwischen Todesfelde und Altenholz verfolgten, werden sich noch lange daran erinnern. „Es war ein Wahnsinnsspiel“, sagt Markus Weber, Sportlicher Leiter des SVT, und TSV-Co-Trainer Kristian Hamm spricht von einer „enorm spannenden Partie“. Das bessere Ende hatten die Hausherren für sich, die sich mit 5:4 (2:1) durchsetzten.

Die Gäste erwischten den besseren Beginn und Paul Camps sorgte, obwohl ihn die Todesfelder immer wieder doppelten, früh für die Gäste-Führung. Quasi aus dem Nichts gelang SVT-Torjäger Morten Liebert der Ausgleich, als er den Ball aus 25 Metern in den Winkel jagte. „Gegen solche Tore ist man quasi machtlos“, stöhnt Hamm. Kurz darauf besorgte Liebert dann das 2:1. Die Altenholzer, die bis dahin schwungvoll gespielt hatten, waren aber von dem Doppelschlag nur kurz geschockt. Dann kamen sie mit einem Bilderbuch-Konter zum Ausgleich – Timo Bruns traf zum 2:2 (56.). Als die Rand-Kieler drauf und dran schienen, die Partie komplett zu ihren Gunsten zu drehen, schlug Liebert erneut zu und es kam noch schlimmer: Helge Stahl sah nach einem Foul im Strafraum die Rote Karte und der SVT erhöhte auf 4:2 vom Punkt. „Wir haben uns aber trotz Unterzahl noch einmal heran gekämpft“, lobt Hamm. Der eingewechselte Christopher Wurr hatte eine Minute vor dem Ende sogar die Chance zum 5:5, er köpfte aber knapp drüber.

SV Todesfelde: D. Schramm – Piper, Koth, Petzold, Chaumont – Lübcke, Senghore, Schumacher (79. Sebastian Bruhn), Sixtus – Studt (77. P. Möller), Liebert (90. Fröhlich).
TSV Altenholz: Özdemir ‒ Hodaj, T. Ceynowa, Nissen (90. Wurr), Stahl – M. Ceynowa (56. Webessie), Bruns – Jensen, Camps – Steffen Bruhn, Urbat (66. Link).
SR: Rosenthal (Lübeck).
Zuschauer: 250.
Tore: 0:1 Camps (8.), 1:1 Liebert (21.), 2.1 Liebert (26.), 2:2 Bruns (56.), 3:2 Liebert (60.), 4:2 Liebert (70., Foulelfmeter), 4:3 Jensen (72.), 5:3 P. Möller (79.), 5:4 Webessie (86.).
Gelb-Rote Karte: ‒ Bruns (nach dem Schlusspfiff).
Rote Karte: Stahl (69., grobes Foulspiel).

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erstellt am 04.Okt.2015 | 21:00 Uhr

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