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18. Dezember 2017 | 11:56 Uhr

Toni Fahn gibt Traineramt bei Eckernförde IF ab

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Toni Fahn (Foto) gab in der vergangenen Woche seinen Trainerjob bei Eckernförde IF, dem Tabellenelften der Fußball-Kreisklasse A, aus persönlichen Gründen ab. Dass dabei auch die jüngsten, sportlichen Misserfolge eine Rolle spielten, wollte Fahn nicht bestätigen: „Diese waren nicht oder keineswegs ausschlaggebend. Ich bin jetzt seit fünf Jahren aktiv im Verein tätig, davon drei als sogenanntes Mädchen für Alles. Mein Akku war einfach leer, sodass ich den Verein zunächst einmal um eine Auszeit bis zur Sommerpause gebeten habe.“

Der IF-Vorstand um den Vorsitzenden Horst Dinesen willigte trotz der nicht ganz einfachen Situation ein, weil die Gesundheit eines Trainers oder Spielers natürlich immer Vorrang hat. Fahn machte keinen Hehl daraus, dass ihn die Mehrfachbelastung am Ende zermürbte: „Die Mannschaft trainieren, daneben zeitgleich Flüchtlinge betreuen und am Spieltag Umkleidekabinen ausfegen und anschließend die Wäsche waschen. Da wurde vor der Saison mit einem Trainerkollegen auch über die Aufgabenverteilung gesprochen, die dann aber nicht eingehalten wurde“, zeigt sich Fahn, ohne Namen nennen zu wollen, frustriert. Auch sein Bemühen, Spieler der zweiten Mannschaft zu fördern und zu verbessern, um sie an den Ligakader heranzuführen, stieß nicht bei jedem auf Gegenliebe. Ausnehmen von seiner Kritik wollte er in jedem Fall Betreuer Heiko Kock, der ihm immer zur Seite stand, die Brocken mittlerweile allerdings auch hingeworfen hat. Ob Fahn zur neuen Spielzeit wieder als Trainer einsteigt, ließ er offen: „Bei IF wohl eher nicht, denn da sind nach meinen Informationen andere Überlegungen im Gange. Aber als Co-Trainer bei einem Kreisligisten oder als Übungsleiter im Jugendbereich, das könnte ich mir durchaus vorstellen“, so Fahn, der IF für die Zukunft alles Gute wünscht. Bis zum Saisonende haben Horst Dinesen, Carsten Füg und Aykut Kus die Verantwortung übernommen.

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