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17. Oktober 2017 | 11:58 Uhr

Titelverteidiger GSC ist ausgeschieden

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Kreispokal – Viertelfinale: Stark ersatzgeschwächte Gettorfer müssen sich beim Rendsburger TSV mit 2:4 geschlagen geben

shz.de von
erstellt am 03.Aug.2015 | 11:27 Uhr

Der Titelverteidiger ist raus. Der Gettorfer SC musste sich im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals beim Verbandsliga-Rivalen Rendsburger TSV mit 2:4 geschlagen geben. Damit ist der 1. FC Schinkel der einzig verbliebene Verein aus dem Eckernförder Raum, der sich noch im Wettbewerb befinden. Die Mannschaft von Trainer Lars Dubau bestreitet ihre Viertelfinal-Begegnung beim FC Fockbek am Dienstag, 25. August, um 19 Uhr.

Rendsburger TSV – Gettorfer SC      4:2 (3:1)
Der RTSV, der mit Kevin Müller und Mahmud Inci anfangs nur zwei neue Spieler einsetzte, hat den Pokalverteidiger aus dem Rennen geworfen und ist damit in das Halbfinale eingezogen. Dabei kam den Gastgebern sicher entgegen, dass der stark aufspielende Mittelfeldspieler Thies Kalina sein Team bereits in der 1. Minute in Führung brachte. Die Gettorfer brauchten in diesem hochklassigen Spiel einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Eine Unsicherheit in der sonst stabilen RTSV-Abwehr nutzte GSC-Torjäger Yannick Wolf zum Ausgleich (19.). Kalina aber unterstrich seine gute Form und brachte den RTSV mit 2:1 erneut in Führung (22.). Er war es auch, der weitere Chancen zum Ausbau der Führung besaß (28.). Sein erster Schuss ging knapp vorbei und mit seinem fulminanten zweiten Versuch traf er nur die Unterkante der Latte. Der Ball sprang wieder ins Feld zurück (38.). Diese Aktionen gaben dem RTSV Selbstvertrauen. Ein starkes Zuspiel von Stürmer Daniel Witt verwertete Neuzugang Inci mit einem sehenswerten Heber zum 3:1 (41.). In der zweiten Halbzeit entwickelten die stark ersatzgeschwächten Gettorfer mehr Druck. Durch einen direkt von Tobias Gravert verwandelten Eckball kam der Pokalverteidiger auf 3:2 heran (53.). Fast im Gegenzug aber stellte Ismail Dogan mit einem Schuss in die lange Ecke den alten Abstand wieder her (54.). Für den RTSV schien damit das Spiel gelaufen zu sein. „Wir haben danach das Spiel nur noch verwaltet. Es war für uns aber ein verdienter Sieg“, meint RTSV-Trainer Dennis Usadel. „Nach unseren Anschlusstoren sind die weiteren des RTSV einfach zu schnell gefallen. Unsere Abwehr hat zudem bei einigen Toren auch einen kollektiven Schlaf hingelegt“, bilanziert GSC-Trainer Tim Rogge.

Tore: 1:0 Kalina (1.). 1:1 Wolf (19.), 2:1 Kalina (22.), 3:1 Inci (41.), 3:2 T. Gravert (53.), 4:2 Dogan (54.).


TuS Jevenstedt – Vineta Audorf    5:1 (1:1) n.V.
Vineta-Coach Norman Bock bemängelte nach dem Abpfiff die Einstellung seiner Spieler – allerdings meinte er damit nicht die Akteure auf dem Feld, sondern jeden Spieler, der nicht dabei waren. „13 Mann haben bei uns heute gefehlt, teilweise aus mir nur schwer nachvollziehbaren Gründen. Da fehlen dann eben die letzten fünf Prozent für die Spitze“, bemerkt er. Dennoch hatte sein Team das Halbfinale dicht vor Augen. Das 1:0 durch Tim Kluck (25.) hatte lange Bestand. Fünf Minuten vor dem Abpfiff drückte Sven Grosser das Leder für den TuS über die Linie. Die Gastgeber waren über die gesamte Spielzeit die überlegene Mannschaft, versäumten es aber, eine Vielzahl von Großchancen zu nutzen. „Mir war klar, dass wir in der Verlängerung die besseren Karten haben würde. Man konnte sehen, dass bei Audorf die Kräfte schwanden. Meine Jungs haben es immer weiter versucht, auch wenn sie zwischendurch etwas zu hektisch agiert haben. Dennoch denke ich, dass es ein Schritt in die richtige Richtung war“, erklärte Jevenstedts Trainer Michael Rohwedder. Für die Vorentscheidung sorgte schließlich Jonas Richter mit seinem Treffer zum 2:1 (104.).

Tore: 0:1 Kluck (25.), 1:1 Grosser (85.), 2:1 Richter (104), 3:1 Klug (105.), 4:1 Neben (117.), 5:1 Hehnke (120.).

TuS Rotenhof – Osterrönfeld. TSV  0:8 (0:3)
Die Gäste zeigten über die gesamten 90 Minuten eine starke
Vorstellung. In der ersten halben Stunde gelang es den klassentieferen Rotenhofern mit einer gut gestaffelten Abwehrreihe noch, den OTSV, mit Ausnahme eines Aluminiumtreffers (15.), in Schach zu halten, ehe Dominik Sopha den Torreigen nach einer Ecke eröffnete (28.). „Wir haben es dem Gegner in etlichen Situationen viel zu leicht gemacht“, ärgert sich TuS-Coach Markus Passig.

Tore: 0:1 Sopha (28.), 0:2 Jannik Sierks (35.), 0:3 Fabian-Malte Möller (38.), 0:4 Felix Weihmann (51.), 0:5 Florian Kuklinski (52.), 0:6 Sierks (58.), 0:7 Jascha Piotraschke (70.), 0:8 Sierks (79.).

Nach der Partie in Jevenstedt wurden auch die Halbfinal-Paarungen ausgelost. Demnach empfängt der TuS Jevenstedt den Rendsburger TSV und der Gewinner der Partie Fockbek gegen Schinkel erwartet den Osterrönfelder TSV. Den jeweiligen Spiel-Termine stimmen die Mannschaften untereinander ab. Die Begegnungen müssen aber bis spätestens 20. April 2016 ausgetragen worden sein. Das Finale ist für Pfingstsonnabend angesetzt.

 

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