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Polizei-Meldung : Sylter Polizei findet vergrabene Beute

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Die Sylter Polizei hat die Beute aus dem Überfall auf eine Keitumer Goldschmiede gefunden. Der mutmaßliche Täter hatte sie kurz nach der Tat auf der Insel vergraben.

shz.de von
erstellt am 13.Feb.2014 | 15:13 Uhr

Die Polizei hat die Beute aus dem Überfall auf eine Keitumer Goldschmiede gefunden. Der mutmaßliche Täter hatte sie kurz nach der Tat auf der Insel vergraben und war dann geflohen. Wie bereits mehrfach berichtet, war es im vergangenen Oktober in Keitum zu einem schweren Raub auf eine Goldschmiede gekommen. Dabei war eine Angestellte verletzt und Bargeld und Schmuck erbeutet worden. Mitte November konnte ein Verdächtiger an der Schweizer Grenze festgenommen werden. Einen Teil des geraubten Schmucks hatte er bei sich, einen anderen Teil hatte er bereits zu Geld gemacht. Seitdem sitzt der Mann in Untersuchungshaft.  "Jetzt konnte unter Beteiligung des Technischen Zuges der Bereitschaftspolizei Eutin noch ein erheblicher Anteil der fehlenden Beute gefunden werden", erklärt der Sylter Kriminalhauptkommissar Ralf Stolle. "Mit Spaten, Metallsuchgerät und anderen Einsatzmitteln waren die Kräfte zu unserer Unterstützung am Mittwoch auf die Insel gekommen und hatten bei der Absuche eines Geländes den gewünschten Erfolg. Der Täter hatte nämlich die Beute kurz nach der Tat noch auf der Insel vergraben und wollte sie dann später wieder aus dem Versteck herausholen", sagt Stolle. Damit sei nun ein wesentlicher Teil der Beute wieder aufgetaucht, auch wenn der noch fehlende Teil einen erheblichen Schaden darstelle. Für den Raub und den psychischen Schaden den die Angestellte der Goldschmiede davon getragen hat, wird sich der Verdächtige in Kürze vor Gericht verantworten müssen.

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