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12. Dezember 2017 | 13:57 Uhr

SV Fleckeby verpasst knapp die Endrunde

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Anfangs noch belächelt und mitunter auch kritisiert, hat sich der Sparda-Bank Integrations-Cup inzwischen zu einem wichtigen Fußballereignis in Schleswig-Holstein entwickelt. Zum sechsten Mal steht das groß angelegte Turnier auf dem Programm des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV). Im Vorwege kam es dabei in der Lübecker Holstentor-Gemeinschafts-Schule zum Qualifikationsturnier. Aus jedem der 13 Kreisfußballverbände wurde je ein Team zu dieser Vorrunde eingeladen. Der sportliche Erfolg des Vorjahres war dabei nicht ausschlaggebend. Vielmehr lag das entscheidende Kriterium darin, möglichst viele verschiedene Nationalitäten in einer Mannschaft zu vereinigen. Hierfür wurde als Grundlage für die entsprechende Tabelle ein Punktesystem entwickelt. Um die vier größten Städte Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster mit naturgemäß höheren Migrations-Anteilen nicht zu bevorteilen, greift für jeden Kreis ein angepasster Quotient.

Gespielt wird nach Futsal-Regeln. Die drei Erstplatzierten der beiden Gruppen qualifizierten sich für die Endrunde 2016. Mit Titelverteidiger SV Henstedt-Ulzburg, dem NTSV Strand 08, dem TSV Schilksee und TuRa Meldorf erfüllten alle vier SH-Ligisten die Erwartungen und kamen weiter. Ebenso der Verbandsligist VfB Lübeck II. Doch mit IF Stern Flensburg II (B-Klasse) schaffte es auch ein Außenseiter, der sogar SH-Liga-Spitzenreiter TSV Schilksee hinter sich ließ. Kreisliga-Schlusslicht SV Fleckeby verpasste die Endrunde als Vierter nur ganz knapp.

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