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22. August 2017 | 13:34 Uhr

SV Fleckeby überrascht in Schinkel

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Kreisliga: Schlusslicht zerstört mit dem 2:1-Auswärtssieg letzte Titelträume der Gastgeber / Osterby verpasst Befreiungsschlag

Ein großes Ausrufezeichen im Abstiegskampf setzte der SV Fleckeby beim 2:1-Auswärtserfolg gegen den Favoriten aus Schinkel. Auch der TSV Waabs beseitigte beim ebenfalls überraschenden Heimsieg gegen den TuS Bargstedt letzte Zweifel im Kampf um den Klassenerhalt. Wichtige drei Punkte fuhr auch der VfR Eckernförde beim 3:2-Sieg über den TSV Karby ein.

VfR Eckernförde – TSV Karby       3:2 (2:0)
Anfangs sah alles nach einem leichten Tag für VfR-Co-Trainer Lars Tüxen aus, der den beruflich verhinderten Arne Witt auf der Bank vertrat. Nach 17 Minuten lag seine Mannschaft bereits mit 2:0 in Front. Anschließend verlor die Heimmannschaft allerdings den Faden und fand diesen erst am Ende wieder. „Wir haben uns nach dem 2:0 wohl zu sicher gefühlt und sofort die Quittung dafür kassiert“, so Tüxen. „Es spricht aber für die Mannschaft, dass wir nach dem Ausgleich das Ruder noch herumreißen konnten“.

Tore: 1:0 Steven Behr (7.), 2:0 Andre Mangold (17.), 2:1 Bodo Mauermann (61.), 2:2 Miles Brix (62.), 3:2 Kevin Vollmer (85.).
Gelb-Rote Karte: Michael Ressler (70., Meckern, TSV).


TSV Waabs – TuS Bargstedt    2:0 (0:0)
In dem Spiel war klar zu erkennen, dass es für den heimischen TSV um mehr ging als für den TuS Bargstedt. Die Waabser wussten, dass sie mit einem Dreier alle Abstiegssorgen los sind, und so traten sie auch vor allem in der zweiten Hälfte auf. „Wir haben alle die Ärmel hochgekrempelt und den Kampf angenommen“, freut sich Co-Trainer Jörg Pommerening über die gute Leistung seines Teams. „Das war ein Riesenschritt. Jetzt können wir in Ruhe weiterarbeiten und noch den einen oder anderen Punkt einfahren.“

Tore: 1:0 Christian Kademann (60., FE), 2:0 Jan-Ole Jürgensen (68.).


TSV Vineta Audorf – SG Felde/Stampe     4:1 (2:1)
Nur in der ersten Halbzeit bekamen die Zuschauer in Audorf ein ausgeglichenes Spiel zu sehen. Am Anfang tat die SG alles dafür, um Auswärtspunkte zu entführen. Doch nach dem unglücklichen 1:3 kurz nach der Pause brachen die Gäste ein, was auch TSV-Trainer Norman Bock wunderte.

Tore: 0:1 Pascal Balcer (27.), 1:1 Jörn Ehlers (30., FE), 2:1, 3:1 Tim Kluck (36., 47.), 4:1 Marc Rölke (86.).
Rote Karte: Lukas Heinrich (82., grobes Foulspiel, SG).


1. FC Schinkel – SV Fleckeby        1:2 (1:0)
Mit diesem Ausgang hatte wohl niemand gerechnet. Gerade bei den ambitionierten Schinkelern beendete der SV Fleckeby seinen Negativlauf und kann nun wieder ein Wörtchen im Klassenerhalt mitreden. Sichtlich angefressen von der Leistung seiner Mannschaft war auch FC-Coach Lars Dubau: „So ein schlechtes Spiel habe ich in der Kreisliga selten gesehen. Fleckeby war schon schwach, aber wir waren noch wesentlich schlechter. Eigentlich müsste jeder von uns dafür sorgen, dass die Zuschauer das Geld zurück bekommen“. Nach dieser Niederlage ist das Titelrennen jetzt auch für Dubau endgültig entschieden. „Ich gratuliere dem BTSV zur Meisterschaft, sie haben es sich verdient.“

Tore: 1:0 Michel Witt (44., HE), 1:1 Thorsten Matthiesen (70.), 1:2 Henrick Paulsen (88., FE).
Rote Karte: Süleymann Kavak (88., Notbremse, FC).


Wittenseer SV – Bor. 93 Rendsburg  0:1 (0:0)
Beide Teams taten sich auf dem tiefen Geläuf sehr schwer und boten den Zuschauern keinen Leckerbissen. Gerade den Wittenseern merkte man an, dass es für sie unter normalen Umständen um nichts mehr geht. In der zweiten Hälfte wurde die Borussia mutiger und gewann am Ende nicht unverdient durch ein spätes Tor von Oilid Adsi (90.). „Wir waren gedanklich nicht so richtig auf dem Feld“, weiß WSV-Coach Peter Thede. „Borussia merkte man an, dass sie die drei Punkte brauchten. Wir müssen uns nach dieser Leistung nicht wundern, dass wir am Ende mit leeren Händen dastehen.“

Tor: 0:1 Adsi (90.).


Eckernförder SV II – SG BSV/EMTV      8:1 (3:1)
„Zur Halbzeit war ich mit der Leistung noch unzufrieden“, sagt ESV-Coach Töns Dohrn. Doch alles, was es da noch zu verbessern gab, machte die ESV-Reserve nach dem Wiederanpfiff besser und spielte sich in einen Rausch. Die in der ersten Hälfte noch gefährliche SG, zeigte am Ende kaum noch Gegenwehr. Überragender Akteur auf dem Feld war Fünf-Tore-Mann Christoph Petersen, der mit einem lupenreinen Hattrick seiner Leistung die Krone aufsetzte.

Tore: 1:0 Tjark Carstensen (5.), 2:0 Christoph Petersen (36.), 3:0 Dimitri Milov (39.), 3:1 Mathis Ehrens (41.), 4:1 Petersen (55.), 5:1 Carstensen (69.), 6:1, 7:1, 8:1 Petersen (77., 83., 89.).

Gelb-Rote Karte: Ehrens (64., wdh. Foul, SG).


TuS Jevenstedt – Büdelsdorfer TSV    0:2 (0:1)
Auch die Jevenstedter schafften es nicht, dem BTSV ein Bein zu stellen. Die Büdelsdorfer zeigten einmal mehr ihre Klasse und ließen kaum was zu. Am Ende war der 2:0-Sieg hochverdient. Selbst 30 Minuten in Unterzahl brachte keine Spannung mehr in die Partie. „Der BTSV ist einfach mit Abstand die beste Mannschaft der Liga und wird zu Recht aufsteigen“, sagt TuS-Trainer Michael Rohwedder, der die Ausfälle von wichtigen Stammspielern, wie Timo Klug oder Sebastian Hehnke nicht ersetzen konnte. „Die fehlen einfach in unserem Spiel.“

Tore: 0:1 Marvin Jessen (23.), 0:2 Mats Henke (55.).

Gelb-Rote Karte: Lucas Wulf (60., wdh. Foul, BTSV).

Osterbyer SV – Osdorfer SV       2:4 (1:2)
Die Osterbyer verpassten die Chance, sich endgültig aller Abstiegssorgen zu entledigen. Dabei sah es in der Anfangsphase alles noch richtig vielversprechend aus. Bereits nach zwei Minuten ging die Heimmannschaft in Führung und hatte auch danach gleich mehrere große Möglichkeiten, um das Ergebnis höher zu gestalten. „Wenn man diese Dinger nicht nutzt, ist man am Ende selber schuld“, sagt OSV-Betreuer Wolfgang Fleck, der diesmal auch kein gutes Haar am Schiedsrichter ließ. „Ich sage sonst nie was gegen den Schiri, aber so, wie er heute gepfiffen hat, war es die reinste Katastrophe.“


Tore: 1:0 Marc Mohr (2.), 1:1 Sebastian Möhl (26.), 1:2 Dennis Bromann (38.), 1:3 Niels Schultz (54.), 2:3 Lasse Retza (71.), 2:4 Dennis Czarnecki (80.)
Rote Karte: Philipp von Lindt (35., Beleidigung, Osterby).


 

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