SV Fleckeby findet neuen Trainer

Fleckebys Fußball-Obmann Stefan Nimmrich hat bis zum Sommer einen Nachfolger für Ex-Coach Francois Cassini gefunden.
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Fleckebys Fußball-Obmann Stefan Nimmrich hat bis zum Sommer einen Nachfolger für Ex-Coach Francois Cassini gefunden.

Fußball-Kreisliga: Fleckebys Obmann Stefan Nimmrich stellte Team gestern den neuen Coach vor

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26. Januar 2015, 06:00 Uhr

Der Tabellenletzte der Fußball-Kreisliga, der SV Fleckeby, wird die Rückrunde von Christian Jorrens gecoacht. Das gab Obmann Stefan Nimmrich der Mannschaft in einer Sitzung am Sonntagabend bekannt. Jorrens ist ein langjähriger Ligaspieler und aktueller Altligaspieler des SV Fleckeby, der zudem in der Jugendabteilung des Vereins als Trainer aktiv ist.

„Diese Lösung gilt aber nur für die verbleibenden elf Spiele in der Rückserie“, erklärt der 43-jährige Obmann. Jorrens selber hatte seine Hilfe angeboten, die Nimmrich nun gerne annahm. „Christian ist ein geradliniger aber auch umgänglicher Typ. Wenn die Spieler mitziehen, ist er wie ein Kumpel. Wenn sie nicht mitziehen, lässt er sich aber auch nichts gefallen“, so Nimmrich weiter. Doch davon, dass jemand in den verbleibenden Spielen der Rückserie nicht voll mitzieht, geht beim SV Fleckeby niemand aus. In der Sitzung, in der der Mannschaft Jorrens als neuer Coach vorgestellt wurde, schloss Nimmrich zugleich mit der bewegten Hinserie ab, in der Ex-Coach Francois Cassini mit mehreren Spielern disziplinarische Probleme hatte. „Wir haben das nochmal endgültig aufgearbeitet, wollen aber jetzt nur noch nach vorne gucken“, erklärt der Fleckebyer Obmann.

Mit Christian Jorrens sitzt zukünftig ein ehemaliger Ligaspieler der Blau-Weißen auf der Trainerbank. In der Saison 2009/10 gehörte der 37-Jährige als Abwehrspieler noch zum Ligakader, spielt seitdem in der zweiten Mannschaft und in der Altliga. Zudem coacht er die D-Jugend der Fleckebyer. „Ich wäre auf Christian von alleine gar nicht zugekommen, da ich es nicht für richtig halte, einen Jugendtrainer einfach in den Herrenbereich abzuziehen. Aber er hat es durchgerechnet und bekommt es für die Rückserie zeitlich hin“, erklärt Nimmrich. Damit hat der SVF-Obmann vorerst eine Sorge weniger, doch lange kann und darf er sich auf dieser Übergangslösung natürlich nicht ausruhen. „Ende Februar oder spätestens im März werde ich dann wieder Gespräche mit möglichen Kandidaten führen, die ab Sommer dann eine Option sind“, erklärt Nimmrich. Einige interessierte Trainer hatte er bereits im Winter auf der Liste, doch die sagten aufgrund der Kurzfristigkeit im Winter vorerst ab. Jedoch erklärt Nimmrich, dass diese Kandidaten im Sommer wieder zur Option werden könnten. Zu diesen zählte unter anderem auch der ehemalige Osterbyer Ligatrainer Torsten Weiß.

„Es gab einige Trainer, die grundsätzlich nicht abgeneigt waren, aber eben im Winter nicht einsteigen wollten“, sagt Nimmrich. Er ist vorsichtig optimistisch – unabhängig von der Ligazugehörigkeit – für den Sommer einen guten Nachfolger von Interimstrainer Christian Jorrens zu finden. „Es wäre aber natürlich schön, wenn wir die Klasse halten könnten“, gibt Nimmrich dann doch zu, dass die Kreisliga eben mehr Reize ausstrahlt für ambitionierte Trainer als die Kreisklasse A.

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