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FUSSBALL-KREISKLASSE A : SV Felm klettert auf Rang zwei

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Fußball-Kreisklasse A ist der SV Felm nach dem 3:0-Auswärtssieg beim TuS Jevenstedt II auf Rang zwei geklettert. Der Osterrönfelder TSV II und der SSV Nübbel kamen nicht über ein Remis hinaus.

Eckernförde | Eine Ausnahmemannschaft kristallisiert sich in dieser Saison der Fußball-Kreisklasse A nicht heraus. Der Kampf um die drei Aufstiegsplätze hat sich nach dem 2:2 des OTSV II gegen Lütjenwestedt und des 2:2 von Nübbel gegen Fockbek (2:2) weiter verschärft. Felm ist nach dem 3:0 in Jevenstedt neuer Zweiter. Lediglich zwei Zähler trennen den Spitzenreiter (32) vom Tabellensechsten Eckernförde IF (30), der an diesem Wochenende spielfrei, und der heimliche Gewinner der beiden Unentschieden, war. Für den Gettorfer SC II deutet nach der siebten Niederlage in Folge (1:2 gegen Schlusslicht Brekendorfer TSV) vieles auf einen Gang in die Kreisklasse B hin.

TuS Rotenhof II – TSV Gross Vollstedt     0:3 (0:1)

Mit dem gleichen Ergebnis revanchierte sich der TSV für seine Hinspielniederlage. „Uns unterlaufen nach wie vor zu viele individuelle Fehler“, erkennt TuS-Coach Carsten Hildebrandt den Gästesieg neidlos an. Nach einer druckvollen Anfangsphase des Aufsteigers fand der Gastgeber immer besser in die Partie. Jan-Hendrik Kock (20.) und Markus Passig (25.) ließen die besten TuS-Chancen jedoch ungenutzt. Als Rotenhofs Nils Hansen und Pascal Wichmann beim 0:1 (35.) und 0:3 (57.) zu sehr ihren eigenen Fähigkeiten vertrauten und durch leichtfertige Ballverluste den Gegner einluden, war die Enttäuschung groß.

Tore: 0:1 Niels Krug (35.), 0:2 Lars-Erik Nygren (49.), 0:3 Torsten Waukbke (57.).


Gettorfer SC II – Brekendorfer TSV      1:2 (1:1)

Für den GSC brechen nicht erst nach dieser empfindlichen Last-Minute-Niederlage schwere Zeiten an. „Eigentlich hatte dieses Spiel keinen Gewinner verdient“, meint Gettorfs Trainer Karsten Bengius. Über die gesamten 90 Minuten blieb vieles Stückwerk. Da die Heimelf zunächst aber etwas mehr investierte, ging die Führung in Ordnung. Beide Gegentreffer fielen aus GSC-Sicht dann zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt (45., 90.). „Bei der Freistoßflanke, die zum 1:1 führte, ist der Ball vorher stundenlang in der Luft. Auch beim 1:2 begibt sich meine Abwehr in die Zuschauerrolle“, zeigt sich Bengius frustriert.

Tore: 1:0 Jan Schwauna (32.), 1:1 Kai Sachteleben (45.), 1:2 Frank Haak (90.).


TuS Jevenstedt II – SV Felm              0:3 (0:1)

Für die Gäste, die sich mit diesem Erfolg auf Platz zwei vorschoben, war es die erwartet schwere Partie, denn gerade im ersten Durchgang besaß der Aufsteiger durchaus gute Möglichkeiten, um zumindest den 17. Saisontreffer von Toptorjäger Henrik Listner zum 0:1 (8.) zu egalisieren. „Über die gesamte Dauer muss man aber eingestehen, dass die Felmer die dominantere Mannschaft stellten und verdient gewonnen haben“, bilanziert TuS-Coach Michael Sohrbeck. Als Felms Andre Fritzsche den Ball im Mittelfeld eroberte und von niemandem mehr zu stoppen war (55.), kontrollierten die Gäste mit dem 2:0 im Rücken ohne große Schwierigkeiten das Geschehen, auch weil sich Jevenstedts Fabian Struck noch die Rote Karte einhandelte (67.).

Tore: 0:1 Listner (8.), 0:2 Fritzsche (55.), 0:3 Grube (90.).
Rote Karte: Struck (67.; Tätlichkeit; TuS)


Osterrönfelder TSV II – TSV GH Lütjenwestedt      2:2 (1:1)

Vom Tabellenbild her ist dieses Remis die größte Überraschung zum Rückrundenauftakt. OTSV-Sprecher Stefan Peretzke wusste nicht so recht, ob er sich über den Zähler freuen, oder zwei verlorenen Punkten nachtrauern sollte: „Das 2:2 war unterm Strich aber hochverdient für die Gäste“. Auch das Zustandekommen des letzten Treffers hatte es in sich: Zunächst scheiterte der Tabellen-13. mit einem Strafstoß an OTSV-Keeper Marius Jentsch (89.). Die anschließende Ecke beförderte Gut-Heils Schlussmann Lars Helge Krey mit dem Kopf dann doch noch zum umjubelten 2:2 in die Osterrönfelder Maschen (90.). „Wir haben förmlich darum gebettelt“, spricht Peretzke, dessen Team nach dem Wechsel jeglichen Spielfluss vermissen ließ, auch den Aluminiumtreffer der Lütjenwestedter (75.) an.

Tore: 1:0 Jascha Piotraschke (40.), 1:1 Max Hadenfeldt (45.), 2:1 Tim Fuhrmann (62.), 2:2 Krey (90.+1).
Gelb-Rote Karte: Miro Markovic (90.+1; wdh. Foul; OTSV)


SSV Nübbel – FC Fockbek            2:2 (0:1)

Mit einem glücklichen Unentschieden wahrte der SSV in diesem vor der Saison kaum für möglich gehaltenen Spitzenspiel seine imposante Erfolgsbilanz, denn die letzte Niederlage kassierte der Aufsteiger beim Hinspiel-0:1 im August. „Vom Niveau war es allerdings nicht unbedingt eine Partie, die höheren Ansprüchen genügte. Die rund 200 Zuschauer sorgten jedoch für echte Derbyatmosphäre“, bilanziert SSV-Trainer Jens Lamp. Die Gäste bestimmten über weite Strecken die Partie und sahen nach ihrer 2:0-Führung schon wie der sichere Sieger aus. Nichts deutete 15 Minuten vor dem Ende auf eine Wende hin, ehe zwei fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters für großen Unmut beim FC sorgten. „Zwei Handelfmeter sind schon starker Tobak“, kann Lamp den Ärger verstehen.

Tore: 0:1 Timo Hilbert (22.), 0:2 Piet Schulz (55.), 1:2, 2:2 Mats Perdelberg (75., 90., HE)
Gelb-Rote Karten: Hilbert (33.; Handspiel; FC), Perdelberg (90., Provokation, SSV)


SSV Bredenbek – SV GW Todenbüttel       0:3 (0:1)

Es gibt Tage im November, da sollte man nicht nur aufgrund des grauen Wetters lieber im Bett bleiben. Für SSV-Betreuer Marco Holste war der Sonntag so ein Tag. „Die Darbietungen unserer Elf führten eher selten dazu, dass einem warm ums Herz wurde. Mit Fußball hatte das jedenfalls wenig zu tun“, musste für Holste schon ein heißer Punsch als Seelentröster herhalten. Lasse Schwanebeck besaß zunächst eine Riesenchance zur Führung (12.). „Das Ding aus einem Meter hätte sogar ich gemacht“, unkt Holste. Die Grün-Weißen zeigten sich hingegen wesentlich effektiver.

Tore: 0:1 Jannes Backenhaus (22.), 0:2 Marten Reimers (49.), 0:3 Haiko Thun (78.)
Rote Karte: Dennis Pahlke (78., Notbremse, SSV)


TSV Borgstedt – FSV Friedrichsholm     5:0 (1:0)

Für Borgstedts Trainer Torben Bahr wird es nach diesem klaren Sieg vornehmlich darum gehen, die Spannung bis zur Winterpause aufrechtzuerhalten, denn der TSV steht mit jetzt 24 Punkten jenseits von Gut und Böse. „Wir werden in unserer Situation ohnehin nur noch von Spiel zu Spiel denken können“, glaubt Bahr, der gegen den erneut sehr tief stehenden FSV überwiegend Einbahnstraßenfußball sah. Knackpunkt war für Borgstedts Übungsleiter die 36. Minute, als sich seine Elf nach der Hinausstellung von Sven Danlowski den Gegner in Überzahl allmählich „zurechtlegte“. Nach dem Brustlöser zum 1:0 (45.) ging es nur noch um die Höhe des Sieges.

 

Tore: 1:0 Alexander Engelhardt (45.), 2:0, 3:0 Jens Hofmann (52., 61.), 4:0, 5:0 Marius Augustyniak (73., 79.).
Rote Karte: Danlowski (36.; Notbremse; FSV)

 

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