Stefan Waskönig übernimmt beim TuS Rotenhof

Waskönig
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06. Mai 2015, 14:04 Uhr

Und plötzlich ging es ganz schnell. Noch in der vergangenen Woche schien die Trainersuche beim TuS Rotenhof eine längere Angelegenheit zu werden. „Viele Absagen“ beklagte Fußball-Obmann Klaus-Dieter Passig. Seit Dienstag steht der Nachfolger für Thomas Gosch fest. Stefan Waskönig (42) übernimmt die sportliche Leitung beim Noch-Verbandsligisten.

Waskönig, der Ende des Jahres 2014 beim Liga-Konkurrenten Rendsburger TSV entlassen wurde, freut sich auf seine neue Herausforderung. Mit der Kreisliga Rendsburg-Eckernförde betritt der 42-Jährige allerdings Neuland. „Da warten viele interessante Duelle“, sagt er. Schinkels Coach Lars Dubau kenne er schon viele Jahre, und auch die Partien gegen Vineta Audorf haben einen besonderen Reiz für ihn, schließlich ist sein Vater Klaus Vinetas 2. Vorsitzender. „Ich hoffe, ich kann ihm dann zwei Mal die Jacke in Brand hauen“, flachst er. Die letzten Spieltage wolle er nutzen, um sich in dieser für ihn neuen Spielklasse einzufinden: „Ich werde mir sicherlich das eine oder andere Spiel anschauen.“ Eine Gesprächsrunde reichte aus, um sich auf eine Zusammenarbeit zu einigen. „Der TuS ist ein toller Verein mit einer hervorragenden Infrastruktur, einem guten Unterbau und starker Jugendarbeit“, lobt Waskönig. Auch Klaus-Dieter Passig ist froh über die Weichenstellung: „Wir hoffen, dass er die Mannschaft vor allem im taktischen Bereich voranbringt.“ Das plant auch der B-Lizenz-Inhaber: „Ich habe einfach Lust, den vielen jungen Spielern in Rotenhof Spaß am Fußball zu vermitteln.“

Der direkte Wiederaufstieg sei nicht die Zielsetzung. „Aber irgendwann wollen wir schon in die Verbandsliga zurück“, verrät der neue Coach.

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