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FUSSBALL-KREISLIGA : Stadtderby lässt den Puls höher schlagen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Fußball-Kreisliga steigt an diesem Wochenende das brisante Duell der Eckernförder Teams VfR und ESV II am Wulfsteert. ESV-Co-Trainer Sven Thimian trifft dabei auf seine alte Liebe.

Eckernförde | Dieser 15. Spieltag der Fußball-Kreisliga steht im Zeichen des Eckernförder Stadtderbys. Der VfR empfängt den ESV II – natürlich ist es für beide Teams ein ganz besonderes Spiel am Wulfsteert, zu dem sich VfR-Trainer Arne Witt möglichst viele Zuschauer wünscht. Mächtig Ärger gibt es dagegen beim SV Fleckeby, wo es um die sportliche Zukunft des langjährigen Torjägers Jens Matthiesen geht.

TSV Vineta Audorf – 1. FC Schinkel  Sbd., 14 Uhr

Seit vier Spielen ist der 1. FC Schinkel unbesiegt, dennoch schafft es die Elf von Trainer Lars Dubau aktuell nicht, eine ähnlich souveräne Gangart an den Tag zu legen, wie es der Aufstiegskonkurrent aus Büdelsdorf macht. In Audorf erwartet die Gäste ein ebenfalls spielstarker Gegner, der zuletzt in Barkelsby beim 5:5 seine Abwehrarbeit stark vernachlässigte. Das wird die TSV-Elf von Norman Bock gegen Schinkel sicher wieder ändern.

SG Felde/Stampe – TSV Waabs     Sbd., 14 Uhr

Das Ziel der Waabser bleibt es, eine Positivserie zu starten. Mit dem 5:2 gegen Fleckeby gelang den Schwansenern zumindest der Start eines Erfolgslaufs. Der Waabser Co-Trainer Jörg Pommerening sagt: „Auch wenn es gegen Fleckeby natürlich ein Pflichtsieg war, gibt es uns Selbstvertrauen. Wir wollen in Felde nachlegen.“ Christian Kademann, Julian Carle und Torjäger Jan-Ole Jürgensen werden dabei verletzt ausfallen. Marcel Pommerening wird dagegen wohl dabei sein.

TSV Karby – Osterbyer SV    Sbd., 15 Uhr

Die Hausherren stecken zwar weiterhin im Abstiegskampf fest, dennoch hat die junge Mannschaft von Trainer Jens Scharnowski eine Entwicklung genommen. „Karby hat einen Schritt nach vorne gemacht“, weiß auch Osterbys Trainer Nico Stocks, der vor dem Auswärtsspiel in Nordschwansen sowieso warnend den Finger hebt: „Auf dem kleinen Platz in Karby ist es immer schwer.“ Die Osterbyer haben sich mit dem 5:1 gegen Wittensee vorerst aus ihrer kleinen Krise befreit. Doch Stocks sagt: „Was nützt es mir, wenn das 5:1 eine Eintagsfliege war. Dieser Erfolg und vor allem die Leistung muss von uns in Karby bestätigt werden.“

Wittenseer SV – TuS Jevenstedt  So., 14 Uhr

Gegen den TuS Jevenstedt will Wittensees Trainer Peter Thede wieder eine andere Mannschaft auf dem Platz sehen, als noch zuletzt beim 1:5 in Osterby. „Wir müssen geistig und körperlich von Beginn an wieder präsent sein, sonst wird es für uns auch gegen Jevenstedt nichts zu holen geben“, weiß Thede und fügt hinzu: „Ich bin guter Dinge, dass wir nicht noch einmal so auftreten werden, wie in Osterby.“ Mit Pascal Reimers drängt der Kapitän nach langer Verletzungspause zurück in die Startelf. Florian Schäfe und Youngster Lennart Rehbehn fehlen dagegen.

VfR Eckernförde – Eckernfö. SV II  So., 14 Uhr

An das letzte Heimspiel gegen den Stadtrivalen erinnern sich die Rasensportler nur äußerst ungern. Mit 0:5 ging der VfR unter, und während der ESV II von der Spitze grüßte, gab es bei den Grünen vom Wulfsteert einen Trainerwechsel. Die ein odere andere Spitze gab es in den sozialen Netzwerken natürlich gratis dazu. „Es war das erste Spiel, welches ich mir als Zuschauer angesehen hatte, nachdem ich vom VfR angesprochen wurde“, erklärt der heutige VfR-Trainer Arne Witt, der kurz nach dem Debakel das Traineramt von Marcus Koßmann übernahm, der beim 0:5 schon nicht mehr auf der Bank saß. Seit diesem Spiel vor fast genau einem Jahr hat sich einiges getan. Witt sagt über seine heutige Mannschaft: „Wir sind im Spielaufbau sicherer geworden und erspielen uns auch immer wieder gute Chancen.“ Nur an der Torausbeute sowie am Defensivverhalten mangele es noch. Dass es in diesem Derby nicht wieder eine Packung gibt, setzt Witt voraus: „Es muss der Anspruch eines jeden VfR-Spielers sein, die Scharte vom 0:5 auszuwetzen.“ Und das Stadtderby machte sich sogar schon in der Trainingswoche bemerkbar. Witt: „Man merkt, dass der Puls nach oben geht. Da war Dampf im Training!“ Besonders der Ex-ESVer Finn Doorentz zeigte sich im Training motiviert. „Natürlich hat so ein Derby für mich und auch für die Spieler eine besondere Bedeutung. Jeder brennt auf das Spiel“, sagt Witt.

Auch beim ESV II fiebert man dem Spiel natürlich entgegen. „Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es ein normales Spiel ist“, gibt Trainer Töns Dohrn zu. Kurios: An seiner Seite wird mit Sven Thimian ein Co-Trainer stehen, der 33 Jahre für die Rasensportler leidenschaftlich aktiv war. „In der Jugend haben ‚Büffel‘ und ich uns noch rassige Duelle geliefert“, erinnert sich Dohrn, der vor der Offensive des VfR Respekt hat. Dohrn selber hat am Wulfsteert nur positive Erfahrungen als Trainer gemacht: „Dort habe ich noch nie verloren.“ Und das soll aus seiner Sicht auch so bleiben.


SV Fleckeby – Büdelsd. TSV     So., 14 Uhr

Gestern Abend kam es beim SV Fleckeby zu einer Krisensitzung mit Vorstand und Mannschaft, weniger wegen der sportlichen Lage, sondern vielmehr wegen der Zukunft von Jens Matthiesen im Verein. Der Angreifer, der seit zwei Wochen bereits in der zweiten Mannschaft spielt, hat sich nach Aussage von Trainer Francois Cassini deutlich daneben benommen. Deshalb gibt es auch Unruhe in der Mannschaft, da es unter den Spielern zwei Fraktionen gibt – eine pro und eine kontra Matthiesen. „Da müssen wir schnellstens Ruhe reinbekommen“, fordert Cassini, der den BTSV für „den FC Bayern der Kreisliga“ hält. Dennoch werde seine Mannschaft auf Sieg spielen. „Wenn man nur auf Schadensbegrenzung aus ist, kassiert man auch eine Klatsche.“

Osdorfer SV – SG BSV/EMTV    So., 14 Uhr

Dass diese Partie 0:0 ausgeht ist so gut wie ausgeschlossen. Beide Mannschaften kassierten zuletzt eine Flut an Gegentoren, wobei die Osdorfer vor dem Spiel beim Spitzenreiter aus Büdelsdorf, wo es mit 0:10 die erste zweistellige Saisonniederlage einer Mannschaft gab, eigentlich auf einem guten Weg waren, ihre Defensivprobleme in den Griff zu bekommen. Während das 0:10 des OSV also vielleicht als Ausrutscher durchgeht, kassieren die Aufsteiger aus Barkelsby in schöner Regelmäßigkeit eine Handvoll Gegentreffer. Immerhin schaffte es die SG zuletzt gegen Vineta Audorf auch vorne wieder, gefährlich zuzuschlagen, sodass es gegen das Topteam zu einem 5:5 reichte. „Das gibt uns in der Offensive Selbstvertrauen“, sagt SG-Spielertrainer Stefan Truelsen. Osdorfs Fußball-Obmann Jan Klang sieht die 0:10-Packung vom Vorwochenende dagegen als „Betriebsunfall“ an. Klang: „Für uns wird es in den Spielen gegen Barkelsby, Fleckeby und Felde wichtig sein, noch ein paar Punkte zu holen.“ Eine gute Nachricht gibt es aus Osdorf dazu noch zu vermelden: Mittelfeld-Regisseur „Basti“ Möhl hat bereits für die kommende Saison zugesagt.

 


Weitere Begegnung: So., 14 Uhr: Borussia 93 Rendsburg – TuS Bargstedt.


 

 

 

 

 

 

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erstellt am 07.Nov.2014 | 06:00 Uhr

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