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18. August 2017 | 11:38 Uhr

Sportplatz soll erhalten werden

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

vorhaben Stadt will auf das 6900 Quadratmeter große Areal an der Paul-Dohrmann-Schule nicht verzichten

Die Paul-Dohrmann-Schule in Elmshorn ist seit August 2016 ein Förderzentrum ohne Schüler vor Ort. Teile des Schulkomplexes werden in eine Kindertagesstätte umgebaut. Hier entstehen 105 Betreuungsplätze für Kinder im Alter zwischen null und sechs Jahren. Die Stadt möchte die erste Bewegungs-Kita in der Stadt realisieren.

Unklar ist bisher, was mit dem Sportplatz der Schule passieren soll. Es geht immerhin um eine Fläche von 6900 Quadratmeter. Im Flächennutzungplan der Stadt ist das Areal als „Gemeinbedarfsfläche Schule“ ausgewiesen. Einen Bebauungsplan gibt es nicht.

Die Stadt gibt für die Nutzung eine klare Richtung vor. Der Sportplatz der Paul-Dohrmann-Schule soll als Sportanlage für den Vereins- und Schulsport erhalten werden. Diese Empfehlung wird dem Ausschuss für Kinder, Jugend, Schule und Sport für die Sitzung am 6. März zur Diskussion gestellt. Das Gremium tagt ab 18 Uhr in der Leibniz-Privatschule, Ramskamp 64  b.

Amtsleiterin Heike Rosemann gelangt ganz klar zu der Einschätzung, dass auf diesen Sportplatz derzeit verzichtet werden kann. Er werde nicht nur von der Christlichen Schule Elmshorn und dem Team der „Kinder- und Jugendpsychiatrie genutzt, sondern ab dem Frühjahr auch bis zu viermal in der Woche von dem Verein Gencler Birligi. Zudem stehe das Areal auch für Ferien- und Integrationsangebote zur Verfügung. Ein weiteres Argument pro Sportplatz: Mit dem Umbau der Schule zur Kita werde die vom Land Schleswig-Holstein gewünschte Kooperation von Kitas und Vereinen erreicht – und es stünde eine Fläche für Sportangebote zur Verfügung. Als Leitziel im Sportentwicklungsplan 2012 wurde empfohlen, die „Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport zu erhalten und qualitativ aufzuwerten.“

Auch das Amt für Stadtentwicklung sieht zurzeit keinen Grund für eine Überplanung der Fläche, um eine andere Nutzung – beispielsweise Wohnungsnau – zu realisieren. Vor allem die Erschließung könnte zu Konflikten führen. Sie müsste über die Hamburger Straße erfolgen. Konsequenz: Der Grünzug müsste durchstoßen und mehrere große Bäume gefällt werden.

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erstellt am 28.Feb.2017 | 16:00 Uhr

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