Hamburg : SPD rückt Naumann auf Großplakaten in den Mittelpunkt

Rund vier Wochen vor der Bürgerschaftswahl hat die Hamburger SPD ihren Spitzenkandidaten Michael Naumann auf 500 Großflächenplakaten in den Mittepunkt ihres Wahlkampfs gerückt.

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25. Januar 2008, 11:51 Uhr

SPD-Chef Ingo Egloff sagte am Freitag bei der Präsentation der insgesamt fünf Motive, die Kampagne solle Naumann als einen Bürgermeister darstellen, "der die Probleme der Stadt erkennt, der gegen die soziale Schieflage angehe, der Ungerechtigkeiten bei den Gebühren wieder abschafft und der dafür sorgt, dass das Tafelsilber dieser Stadt nicht weiter verscherbelt wird". Insgesamt wollen die Sozialdemokraten 500 Plakate aufstellen. Außerdem gebe es Fernseh- und Radiospots.
Die Slogans auf den von der Werbeagentur Butter entworfenen Plakaten beginnen stets mit den Worten "der neue Bürgermeister" und setzen sich dann fort mit "kämpft für den Mindestlohn", "schafft die Studiengebühren ab" oder "stoppt den Ausverkauf des Hafens". Allen gemein ist zudem der Slogan „Unser Hamburg wächst für alle“. Die Kosten für die Plakate konnte Egloff nicht genau beziffern. Insgesamt werde der Wahlkampf jedoch mit rund 800 000 Euro zu Buche schlagen.
Der SPD-Vorsitzende sagte, im Prinzip sei die SPD schon seit der Nominierung Naumanns zum Spitzenkandidaten im März 2007 im Wahlkampf. Seither toure Naumann durch die Stadtteile und habe inzwischen einen Bekanntheitsgrad von 91 Prozent erreicht. "Das ist für einen Oppositionskandidaten für das Amt des Bürgermeisters ein hervorragender Wert", sagte Egloff. Im Mittepunkt der Kampagne stünden Naumann und die zentralen Forderungen der SPD. "Es geht um klare, zentrale Aussagen. Klartext statt Geschwafel", sagte der Geschäftsführer der Agentur Butter, Frank Stauss.

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