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Kiwo-Programm : Sonnenschein und Sandsäcke: Das ist neu auf der Kieler Woche 2017

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Aus der Onlineredaktion

Die Kieler Woche ist stets im Wandel. Notwendige Veränderungen und heiß ersehnte Neuerungen im Überblick.

Kiel | Die Kieler Woche ist eine Veranstaltung voller Traditionen – und verändert sich doch jedes Jahr ein wenig.

Tonnenschwere Terrorabwehr: 2017 steht das Fest an der Förde auch im Zeichen der verschärften Sicherheitsmaßnahmen. Für LKW ab 3,5 Tonnen gilt zeitweise ein Fahrverbot in der Innenstadt. Tonnenschwere Sandsäcke dienen an strategischen Punkten als Barrieren für Fahrzeuge. So sollen Terroranschläge wie zur vergangenen Weihnachtszeit in Berlin verhindert werden. Zusätzlich sind 50 Prozent mehr Polizeibeamte auf dem Festgelände unterwegs. 

<p>Bis zu 1,8 Tonnen wiegen diese Sandsäcke. Sie sollen eine Barriere gegen Lastwagen bilden.</p>

Bis zu 1,8 Tonnen wiegen diese Sandsäcke. Sie sollen eine Barriere gegen Lastwagen bilden.

Foto: Willuhn

Eröffnung ohne Ministerpräsident: Verzichten müssen die Besucher in diesem Jahr auf die traditionelle Eröffnung durch den Ministerpräsidenten. Nach der Wahlschlappe verzichtete der scheidende Landesvater Torsten Albig (SPD)  auf den Auftritt. Der Sozialdemokrat hatte seine Entscheidung mit „Respekt für den Willen der Wähler“ begründet.  An seiner Stelle wird Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) das Fest gemeinsam mit Moderator Kai Pflaume um 19.25 Uhr einläuten.

Gyros statt Crêpes: Personalwechsel gibt es auch auf dem Internationalen Markt. Der beliebte Frankreich-Stand ist verschwunden. Dafür ist Kamerun erstmals kulinarisch vertreten - mit Fleischspießen, Reistellern und frittierten Kochbananen. Außerdem weht die griechische Flagge nach einem Jahr Pause wieder in Kiel. Betreiber Georgios Theodorakakis hat das Jahr Pause genutzt, um einen neuen Stand bauen zu lassen. Dort tischt er ab diesem Jahr wieder Gyros, Rosmarinkartoffeln und Co. auf. „Wir machen alles frisch, auch die Saucen“, betont der Gastronom.

<p>Rufin Faejo (links) und Brice Kameni sind das erste Mal auf der Kieler Woche. Sie kochen Spezialitäten aus Kamerun. </p>

Rufin Faejo (links) und Brice Kameni sind das erste Mal auf der Kieler Woche. Sie kochen Spezialitäten aus Kamerun.

Foto: Willuhn

Rockige Reventlouwiese: Für Fans gitarrenlastiger Klänge gibt es Grund zur Freude. Auf der Reventlouwiese hat Radio Bob sein Rockcamp aufgeschlagen. Dort steht der klanggewaltige Teufel Thundertruck mit DJ-Pult und Besucher können zu sattem Sound über ein Mittelalter-Areal schlendern. Radio Bob lockt außerdem Rockgrößen wie Betontod, Torfrock sowie Danko Jones an die Förde.

Open-Air mit Schotty: Am Ostseekai nutzt der NDR seine Großbildleinwand auch für Open-Air-Kinovorstellungen. Am Montag, 19. Juni, zeigt der Sender ab 19 Uhr drei Folgen „Tatortreiniger“, am Mittwoch, 21. Juni, ab 20 Uhr zwei Folgen Kieler Tatort. „Schotty“-Darsteller Bjarne Mädel ist persönlich vor Ort und gibt Autogramme - ebenso wie die „Tatort“-Darsteller Anja Antonowicz (Gerichtsmedizinerin Dr. Kroll) und Thomas Kügler, der Kommissar Borowskis Vorgesetzten Roland Schladitz spielt.

<p>Bjarne Mädel ist persönlich auf der Kieler Woche anwesend und gibt Tatortreiniger-Fans Autogramme</p>

Bjarne Mädel ist persönlich auf der Kieler Woche anwesend und gibt Tatortreiniger-Fans Autogramme

Foto: dpa

Neue App: Damit diese und weitere Höhepunkte auch für Frischlinge leichter zu finden sind, gibt es erstmals eine Kieler-Woche-App. Das Programm soll Planung und Orientierung erleichtern.

Sonnenschein: Das schlechte Wetter auf der Kiwo ist legendär. In diesem Jahr besteht jedoch tatsächlich Grund zur Hoffnung. Hoch „Concha“ soll für jede Menge Sonnenschein sorgen. Vielleicht nicht einmalig in der Geschichte der Kieler Woche - aber mit Sicherheit erfreulich.

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erstellt am 16.Jun.2017 | 18:00 Uhr

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