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23. August 2017 | 08:47 Uhr

Solo vor dem Tor zum 2:0

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eutin 08 verbucht mit dem Sieg beim PSV Union Neumünster in der SH-Liga den vierten Sieg in Serie

Niclas Brandenburg hat die Situation blitzschnell erkannt. Nach einem missglückten Befreiungsschlag von Kai Siedschlag brachte Brandenburg den Ball in den Strafraum und startete einen Slalomlauf, den er mit dem Treffer zum 2:0 krönte. Die Gegenspieler Burhan Gülbay, Andre Bock und Torwart Jan-Hendrik Seelow gingen nicht entschlossen zum Ball und auch der Rettungsversuch von Marcel Pinkert kam zu spät. Eutin 08 feierte mit dem 2:0(2:0) beim PSV Union Neumünster den vierten Sieg in Folge und festigte so den dritten Platz in der Schleswig-Holstein-Liga.

„Ich hatte nicht die Zeit, um viel nachzudenken, ich musste mich schnell entscheiden“, sagte Brandenburg nach seinem ersten Tor in der Schleswig-Holstein-Liga. Er hatte in der Hinrunde gefehlt, weil er ein halbes Jahr in Australien gewesen war.

Eutin 08 machte sofort klar, dass die Mannschaft die Initiative übernehmen wollte. In der zehnten Minute belohnten sich die Gäste für ihre Angriffslust mit dem Tor zum 1:0. Lasse Bork erkämpfte durch entschlossenes Nachsetzen einen Eckball von links, den Felix Ahlers servierte und Kevin Hübner hart bedrängt aufs Tor köpfte. Der Ball wurde leicht abgefälscht, also gab es eine Ecke von rechts, die wiederum Hübner in den Strafraum schlug. Dort war Yannick Bremser zur Stelle und beförderte den Ball über die Linie (20.). Hübner hatte nach einem weiten und genauen Einwurf von Lasse Bork die Chance zum 3:0, doch sein Schuss klatschte an den rechten Innenpfosten (37.). Christian Rave fand mit einem Kopfball aus kurzer Entfernung in Seelow seinen Meister (43.).

„In der ersten Halbzeit war bei uns kein Leben drin“, räumte PSV-Trainer Patrick Nöhren ein. Seine Miene hellte sich erst in den zweiten 45 Minuten auf: „Da lief es wesentlich besser, mit der letzten halben Stunde bin ich einverstanden.“ Der Eutiner Trainer Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner war vor allem mit der Abwehr zufrieden. In der Innenverteidigung bildeten Sönke Meyer und Florian Sax einen Riegel, der nicht zu knacken war. „Wir haben heute gegen einen starken Gegner eine eindrucksvolle Leistung gezeigt“, meinte Brunner.

Die Gastgeber kamen nur selten zu gefährlichen Angriffszügen. „Wir haben aus dem Hinspiel gelernt, in dem uns der PSV Neumünster oft über die Flügel unter Druck gesetzt hatte“, sagte Brunner, der die taktische Disziplin seiner Spieler lobte. „Das war ein verdienter Sieg“, meinte denn auch Kapitän Sönke Meyer und klopfte Niclas Brandenburg auf dem Weg in die Kabine lobend auf die Schulter.

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erstellt am 19.Apr.2015 | 09:59 Uhr

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