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24. Oktober 2017 | 13:35 Uhr

Smit erlöst den ESV

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Eckernförder SV betreibt beim 1:0-Sieg gegen Aufsteiger Plön Chancenwucher.

von
erstellt am 30.Aug.2015 | 20:00 Uhr

Als der eingewechselte Marius Kaak zweimal innerhalb weniger Minuten aus kürzester Distanz freistehend den Ball nicht über die Linie bringen konnte, waren nicht wenige der 100 Zuschauer sowie der gesamten ESV-Mannschaft der Verzweiflung nahe. Dass es am Ende doch noch zu einem knappen 1:0-Heimsieg in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost gegen Aufsteiger TSV Plön reichte, lag an einer sehenswerten Einzelaktion von Ken-Marvin Smit, der von der rechten Außenbahn dynamisch nach innen zog, drei Gegenspieler stehen ließ und flach ins rechte Toreck traf.

Mit Jaron Ewert kehrte beim ESV der zentrale Mann im Mittelfeld wieder zurück. Zudem sollte Arne Meggers mit seinen Ideen den Defensivriegel der Plöner knacken. Doch zuerst musste der ESV selber aufpassen, kein Gegentor zu bekommen, denn nach acht Minuten stand Jens Henningsen sträflich frei und zwang Eckernfördes Torhüter Tim Steingräber zu einer starken Fußabwehr. Doch diese Szene sollte die Ausnahme bleiben. Die Gastgeber brauchten zwar etwas Zeit um sich den Gegner zurecht zu legen, doch nach einer Viertelstunde war der ESV im Spiel. „Wir haben vieles richtig gemacht“, bestätigt Trainer Stefan Mackeprang seiner Elf fortan eine durchaus ansprechende Leistung. Nur gab es einen nicht gerade unrelevanten Schönheitsfehler: Der ESV bekam den Ball nicht über die Torlinie. Tjark Carstensen per Kopf, ebenso wie Jaron Ewert und Franz Tuchen, oder Arne Meggers, der mit einem fulminanten Distanzschuss aus 20 Metern nur das Lattenkreuz traf – die Eckernförder verpassten allein bis zur 30. Minute vier Mal klarste Chancen, um in Führung zu gehen. Bis zur Pause waren es satte zehn Möglichkeiten, die der ESV liegen ließ. Auf der anderen Seite hätten sie sogar mit einem Rückstand in die Kabine gehen können, als Franz Tuchen den Ball vertändelte und Henningsen erneut am wachsamen Steingräber scheiterte.

So ging es auch nach dem Seitenwechsel weiter, nur die Namen der ESV-Spieler, die ihre Chancen vergaben, änderten sich. Besonders schlecht hätte wohl der eingewechselte Marius Kaak geschlafen, wenn der ESV nicht spät doch noch das entscheidende Tor gemacht hätte. Der Joker vergab vor dem bereits weggerutschten Plöner Keeper Jannes Menze und lupfte das Leder überhastet am Tor vorbei (64.). Noch größer war seine Möglichkeit in der 81. Minute, als er den Ball drei Meter vor dem Tor weit drüber bugsierte. „Gut ist, dass wir nie aufgehört haben, weiter nach vorne zu spielen. Aber eines ist klar: Wir müssen einfach häufiger mal abschließen. Was wir da heute liegen gelassen haben, ist schon grenzwertig“, sagt Mackeprang. Und so hätte es sogar ganz dick kommen können für die Hausherren, denn Philipp Grandt versagten ebenfalls die Nerven, als er frei vor dem ESV-Gehäuse Meter drüber zielte.

So schlug in der 85. Minute dann die Stunde von Ken-Marvin Smit, der in bester Arjen Robben-Manier von Außen in die Mitte zog und mit seinem starken linken Fuß den Siegtreffer erzielte.


Eckernförder SV: T. Steingräber – Tuchen, Ströh, Zimmer – Jaron Ewert, Heimlich – Eggers (58. Smit), Meggers, Lietz – Carstensen (58. Kaak), Medler (70. Matthiesen).

TSV Plön:Menze – Küpers, Hofschulz, Kaun, Kasselmann – Joswig (87. Bruckschlögl), Wilfert, Frehse (80. Hartmann-Voß), Bahnsen (56. Grandt), Joneleit – Henningsen.

SR: Hahn (Osdorf). – Zuschauer: 100.

Tor: 1:0 Smit (85.).


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