Ypsilanti-Desaster : shz.de-Leser auf Seiten der "Abweichler"

Vier hessische SPD-Abgeordnete haben bei der Wahl zum Ministerpräsidenten nicht für ihre Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti gestimmt. Viele shz.de-Leser finden, dass sie richtig gehandelt haben.

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04. November 2008, 11:36 Uhr

Zwei Drittel der shz.de-Leser sind der Meinung, dass den SPD-Abgeordneten, die nicht für Ypsilanti gestimmt haben, Respekt gebührt. "Wer vom eigenen Machtstreben und Ehrgeiz getrieben den Blick auf die Realität verliert, der darf sich nicht wundern, wenn er sich und seine Partei grandios an die Wand fährt", schreibt etwa Heinz Thieme zu den Vorgängen in Hessen. Dagegen meint circa jeder Dritte, dass Heide Simonis mit ihrer Kritik an den "Abweichlern" Recht hat und die vier Nein-Sager bis zur letzten Minute gewartet haben, um den politischen Schaden für Ypsilanti so groß wie möglich zu gestalten.
Stimmen auch Sie ab oder schreiben Sie Ihre Meinung zu dem Wahl-Debakel in Hessen.

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