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21. Oktober 2017 | 05:01 Uhr

SG macht sich Mut für das Spiel in Barcelona

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 21.Nov.2014 | 14:58 Uhr

Ein Satz war von beiden Trainern zu hören. „Alles ist möglich“ – das ist das Motto, das Ljubomir Vranjes für die Reise der SG Flensburg-Handewitt zum FC Barcelona ausruft. „Alles ist möglich“, lautet die Warnung, die sein spanischer Freund und Kollege Xavi Pascual an die eigene Mannschaft richtet. Eine Woche nach dem spektakulären Hinspiel in der Gruppe B der Champions League, das Barça in der Flens-Arena mit 37:33 gewann, kommt es morgen (19.30 Uhr/Sky) in der Mittelmeermetropole zum erneuten Kräftemessen zwischen dem achtmaligen Rekordsieger der Königsklasse und dem aktuellen Titelverteidiger. Bei allem Ärger über das Ergebnis in Flensburg („ich akzeptiere nie eine Niederlage“) äußert Vranjes Bewunderung für den Gegner. Mehr als zwei Jahre habe er nicht mehr Handball auf diesem Niveau erlebt. „Ciudad Real war mal ähnlich stark wie Barcelona“, sagte der SG-Trainer.

Die Möglichkeiten, sich auf die Ausnahmekönner wie Nikola Karabatic, Kiril Lazarov oder Victor Tomas einzustellen, haben ihre Grenzen. „Man nimmt zwei, drei Dinge weg, aber dann kommt die Kreativität dieser Spieler. Sie lesen die Situation und finden trotzdem eine Lösung, die vorher nie zu sehen war“, sagte Vranjes, „da muss man applaudieren.“ Thomas Mogensen staunte, dass „Weltklassespieler wie Raul Entrerrios und Sergej Rutenka fast nur auf der Bank gesessen haben. Allein daran ist zu erkennen, welche Qualität diese Mannschaft hat“.

Dennoch will die SG nicht nur Lehrgeld zahlen, sondern mit der Unterstützung von fast 100 Schlachtenbummlern am liebsten morgen punkten. Da kann es nicht schaden, sich Mut zu machen wie Kapitän Tobias Karlsson: „Bei Barca hat im Hinspiel fast alles geklappt. Hoffentlich haben die nicht wieder so einen Tag.“ Anders Eggert stellte fest: „Wir haben im Hinspiel ein paar Fehler zu viel gemacht, und das hat Barca gnadenlos bestraft.“

Die Blau-Roten in einem schwachen Moment erwischen, an einem eigenen optimalen Tag weniger Fehler machen und besser in der Abwehr stehen – wenn all das zusammen kommt, ist in der Tat alles möglich. So wie am 31. Mai, als die Flensburger die Spanier sensationell aus dem Final4 in Köln schubsten.

Nach dem Spiel am Sonntag kehren die Flensburger nicht zurück, sondern reisen nach der Landung in Hamburg am Montag direkt weiter nach Lemgo, wo am Mittwoch das nächste Bundesligaspiel ansteht.

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