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Schwache Rendsburger verlieren verdient mit 1:4

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Verbandsliga Nord-Ost: Gegen Bordesholm kassiert der RTSV die zweite Niederlage in Folge

Jetzt hat es den Fußball-Verbandsligisten Rendsburger TSV auch auf eigenem Platz erwischt. Nach der ersten Saisonniederlage am vergangenen Wochenende (0:1 beim TSV Kronshagen) gab es im fünftem Heimspiel gegen den Tabellenachten TSV Bordesholm mit 1:4 (0:1) jetzt auch die erste Heimschlappe.

„Die erste Niederlage gegen Kronshagen hat uns wohl nicht gut getan. Was wir heute gegen den TSV Bordesholm abgeliefert haben, war die schlechteste Saisonleistung. Bei uns hat nichts zusammengepasst. Wir werden jetzt im Training wieder anziehen. Es hat sich negativ bemerkbar gemacht, dass einige berufsbedingt in der Woche nicht voll trainieren konnten. Da fehlen eben dann gegen solch einen Gegner entscheidende Prozente“, analysierte RTSV-Spielertrainer Dennis Usadel, der sichtlich enttäuscht über die Leistung seiner Mannschaft war. Die Rendsburger fanden überhaupt nicht in die Partie. Die gewohnte Spielweise, den Gegner bei Ballbesitz unter Druck zu setzen und ihn damit zu Fehlern zu verleiten, ging diesmal überhaupt nicht auf. Diese Taktik machte sich vielmehr Bordesholm zu eigen. „Wir haben den RTSV mit den eigenen Waffen geschlagen und waren richtig heiß. Vor allen Dingen haben wir vor dem RTSV keine Angst gezeigt“, strahlte Bordesholms Trainer Helmut Szpadzinski nach der guten Vorstellung seiner Mannschaft.

Dass die Platzherren nicht ins Spiel kamen, lag nicht allein an der kompakten Abwehrarbeit der Gäste. Usadels Schützlinge trennten sich viel zu spät vom Ball und Angriffe über die Außenpositionen waren Mangelware. Als dies doch einmal gelang, erzielte Dennis Schnepel nach Flanke von Daniel Witt mit der Hacke das zwischenzeitliche 1:3 (78.), da aber war alles bereits gegen den RTSV gelaufen. Bordesholms hatte zuvor seine Möglichkeiten zum 3:0 durch Malte Lucht (18.), Nick Lemke (52.) und Oliver Axt (60.) eiskalt genutzt. Dabei aber machte RTSV-Torwart Sven Schmedemann keinesfalls eine gute Figur. Er war an diesen drei Treffern maßgeblich beteiligt. Das 1:4 des eingewechselten Marco Huss war für den RTSV-Torwart indes nicht zu verhindern. Huss traf mit einem sehenswerten Freistoß aus 18 Metern genau in den rechten oberen Winkel (84.). Einen weiteren Treffer der Gäste verhinderte die Latte, die Pascal Entinger in der 43. Minute traf.

Auf der Gegenseite suchte man diese kalren Möglichkeiten vergebens. Einzig ein strammer Schuss von RTSV-Spielertrainer Dennis Usadel brachte Gefahr. Doch Torhüter Daniel Jeromin auf dem Posten (35.).


Rendsburger TSV: Schmedemann – Herzig, A. Müller, Stols, M. Müller (70. Aichaoui) – De Oliveira (46. Kalina), Usadel, Inci, Schöning – Witt, Schnepel
SR: Möller (Kellinghusen). – Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Lucht (18.), 0:2 Lemke (52.), 0:3 Axt (60.), 1:3 Schnepel (78.), 1:4 Huss (84.)



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