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Schmidt-Zwillinge sollen gegen Todesfelde die 08-Abwehr stabilisieren

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 14.Nov.2014 | 14:37 Uhr

Die Erwartungshaltung war am vergangenen Wochenende groß, als Schleswig-Holstein-Ligist Flensburg 08 zum Auswärtsspiel nach Bordesholm fuhr. Die Dienstreise endete jedoch ernüchternd. 1:2 unterlagen die 08-er. „Diese Niederlage haben wir aber verarbeitet. Wir sind gut gerüstet für die drei bevorstehenden Heimspiele“, erklärt 08-Coach Torsten Böker.

Heute um 14 Uhr erwarten die Blau-Gelben zunächst den SV Todesfelde, es folgen TuRa Meldorf und Eutin 08. Der Tabellensiebte verlor zwar am vergangenen Wochenende zu Hause gegen den TSV Schilksee deutlich mit 0:3, hatte allerdings zuvor gegen Spitzenteams wie Holstein Kiel II (3:1) und Eutin 08 (6:1) herausragende Ergebnisse erzielt.

Deshalb sind die Fördestädter gewarnt, zumal ihr gegenwärtiger 13. Tabellenplatz (vier Punkte von einem Abstiegsrang entfernt) auch nicht gerade das ist, was man sich am Saisonstart erhofft hatte.

Außerdem lastet ein gewisser Druck auf der Mannschaft, da die 0:5-Hinspielniederlage noch immer präsent ist. „Dieses Negativerlebnis nehmen wir aber als Motivationshilfe, um uns mit einem Sieg zu rehabilitieren“, ist Böker überzeugt. Damit dieses gelingt, muss sich das Defensivverhalten bei den Nullachtern erheblich verbessern. Ein Schnitt von 2,6 Gegentreffern pro Spiel ist einfach zu hoch. Da sich die personelle Situation verbessert hat, ist Böker zuversichtlich, dass die Abwehr künftig stabiler stehen wird. Garanten dafür könnten die Zwillingsbrüder Nick (Torhüter) und Kapitän Robin Schmidt (22 Jahre) sein, die wochenlang wegen langwieriger Verletzungen ausfielen. „Ihnen fehlt zwar etwas die Spielpraxis, aber sie absolvieren wieder alle Trainingseinheiten, so dass sie auf dem besten Wege sind, zu alter Stärke zurückzukehren“, ist der 08-Trainer überzeugt.

Böker ist nicht nur von den sportlichen Leistungen der beiden Studenten angetan: „Auch neben dem Platz verhalten sie sich vorbildlich. Selbst als sie verletzt waren, haben sie die Mannschaft stets angefeuert und unterstützt. Zudem ist bemerkenswert, mit welchen Engagement sie regelmäßig Jugendmannschaften unseres Clubs betreuen.“

Ob das Duo gegen Todesfelde in der Anfangself stehen werden, ist aber noch nicht sicher. Böker hat nämlich die Qual der Wahl. Bis auf Urlauber Mergim Kuci steht ihm der gesamte Kader zur Verfügung.

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