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21. August 2017 | 07:19 Uhr

Schinkel schließt zum BTSV auf

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Kreisliga: Verfolger nutzt Spielausfall des Spitzenreiters mit einem 3:2 gegen den ESV II – Wittenseer SV mit zu vielen Totalausfällen

Durch den Ausfall der Partie des Spitzenreiters in Karby konnte der 1. FC Schinkel im Spiel gegen den ESV II durch einen Sieg zu den Büdelsdorfern aufschließen. Auch die Audorfer starteten mit einem Erfolg in die Rückrunde. Während der VfR Eckernförde einen klaren 3:0-Heimsieg einfahren konnte, lief das Trainer Debüt von SVF-Coach Christian Jorrens nicht wie erwünscht.

1. FC Schinkel – Eckernförder SV II  3:2 (1:1)
Die Partie startete gleich mit zwei Paukenschlägen. Erst ging der ESV durch den späteren Doppeltorschützen Dirk Wallochny in Führung (3.), doch direkt im Gegenzug glich der Gastgeber aus (4.). Auch in der Folgezeit blieb es sehr ausgeglichen. Beide Teams lieferten sich auf tiefem Boden einen großen Kampf. Am Ende gewannen die Schinkeler in Unterzahl etwas glücklich. „Der ESV hat sehr gut gespielt und hätte sich einen Punkt mehr als verdient gehabt. Das Spiel stand lange auf Messers Schneide und hätte auch anders ausgehen können“, gibt sich FC-Coach Lars Dubau fair. „Auch für die Zuschauer war es sicher ein intensives und interessantes Spiel.“

Tore: 0:1 Wallochny (3.), 1:1 Didier Webessie (4.), 2:1 Niklas Gillner (49.), 2:2 Wallochny (60.), 3:2 Michel Witt (75.).
Gelb-Rote Karte: Niklas Gillner (70., wdh. Foulspiel, FC).


TSV Vineta Audorf – TSV Waabs       5:1 (0:0)
Überschattet wurde die Partie von der schweren Verletzung des Waabsers Henrik Schmidt, der mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss ins Krankenhaus eingeliefert werden musste (10.). „Das sah gar nicht gut aus. Ich hoffe es ist nichts Schlimmeres“, sagt Vineta-Coach Norman Bock. Geprägt von dem Schock kam vor dem Pausenpfiff kaum Spielfluss zu Stande. „Die Waabser haben das bis dahin gut gemacht, und wir haben echt schlecht gespielt“, weiß Bock. Doch nach dem Wiederanpfiff wurde der Gastgeber besser und fuhr am Ende einen klaren Sieg ein. „Man hat mal wieder gesehen, dass unser Spiel sehr inkonstant ist. Der Sieg war sicher verdient, aber zu hoch“, gibt sich Bock sportlich.

Tore: 1:0 Benjamin Schuster (55.), 2:0 Jens Ehlers (57.), 3:0 Tim Kluck (63.), 3:1 Jan-Ole Jürgensen (65.), 4:1 Perez Ayendi (76.), 5:1 Dennis Lawrenz (90.).


VfR Eckernförde – SG Felde/Stampe   3:0 (1:0)
Von Anfang an war die Heimmannschaft klar überlegen und erspielte sich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Von der SG kam nur sehr wenig nach vorne. So ging es mit einem verdienten 1:0 in die Pause. Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich nichts am Spielverlauf, und Christoph Kommorovski erhöhte durch zwei Tore auf 3:0. „Ich freue mich besonders, dass wir auch mal zu Null gespielt haben“, sagt VfR-Trainer Arne Witt. Er blickt gleich wieder auf die nächsten Spiele: „Wir dürfen uns aber nicht von diesem Dreier täuschen lassen und wissen, dass wir auch in den nächsten Spielen weiter punkten müssen.“

Tore: 1:0 Fabien Lecour (21.), 2:0, 3:0 Christoph Kommorovski (70., 84., FE).


Borussia 93 Rendsburg – SV Fleckeby      3:2 (1:1)
Die Partie zwischen den Rendsburgern und dem SV Fleckeby war wohl die Begegnung mit den meisten Fragezeichen im Vorfeld. Die Rendsburger haben einen großen Umbruch in der Winterpause vollzogen, und auch die Fleckebyer stehen mit Neu-Trainer Christian Jorrens vor einem Neuanfang. Den besseren Start in die Partie hatte der Gastgeber, der auch früh in Führung ging (16.). „Wir haben die am Anfang an die Wand gespielt“, so 93-Ligaobmann Kai Nacken-Hoffmann, der mit ansehen musste, wie seine Borussen durch einen fragwürdi-












gen Foulelfmeter gleich wieder den Ausgleich kassierten. „Das war ein Witz! Ich glaube, außer dem Schiedsrichter hat keiner da ein Foul gesehen.“ Doch von diesem Schock und auch von dem Rückstand erholten sie sich gut und drehten die Partie am Ende noch verdient. „Wir haben gut gespielt, aber auch die Fleckebyer waren wesentlich besser als im Hinspiel. Für mich sind die noch lange nicht abgestiegen“, glaubt Nacken-Hoffmann.

Tore: 1:0 Andre Hand (16.), 1:1 Sascha Kledzinski (18., FE), 1:2 Keven Neumann (68.), 2:2 Niklas Siegmann (78.), 3:2 Özkan Altin (86.).



Wittenseer SV – Osdorfer SV       1:4 (1:2)
Nach dem Schlusspfiff bat WSV-Trainer Peter Thede seine Schützlinge noch auf dem Platz zum deutlichen Gespräch. Die Gastgeber hatten einen blutleeren Auftritt abgeliefert – nur im Reklamieren waren sie immer groß dabei. Thede: „Das war fußballerisch, von der Einstellung und von der Disziplin her eine glatte Sechs von uns!“ Dabei war der WSV sogar früh in Führung gegangen, als die Osdorfer einmal bei einem langen Ball unachtsam waren. „Danach haben wir es aber gut gemacht, viele Zweikämpfe gewonnen und souverän gespielt“, ist OSV-Trainer Jens-Uwe Lorenzen zufrieden. Bereits nach dem 2:1 für den OSV hatten die Gäste durch zwei Lattentreffer die Chance, frühzeitig alles klar zu machen, doch erst im zweiten Durchgang fielen dann die entscheidenden Treffer gegen schwache Wittenseer. „Wir hatten zu viele Totalausfälle im Team“, übt Thede schonungslos Kritik.

Tore: 1:0 Marc Freier (7.), 1:1 Dennis Bromann (8.), 1:2 Tobias Vossgerau (22.), 1:3 Markus Zander (75.), 1:4 Laurin Hübner (89.).

 

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