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17. Dezember 2017 | 18:59 Uhr

Schinkel lässt Büdelsdorf enteilen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Kreisliga: Spitzenreiter trifft vor knapp 400 Zuschauern in der Nachspielzeit beim ärgsten Verfolger – Dennis Akkus verschießt Elfmeter

Tabellenführer Büdelsdorfer TSV kam in der Fußball-Kreisliga zu einem eminent wichtigen 2:1-Sieg beim schärfsten Konkurrenten aus Schinkel. Deutliche Heimsiege fuhren Vineta Audorf (6:0) und Karby (5:0) ein. Auch die Karbyer Konkurrenz aus Osterby, Eckernförde und Wittensee feierte wichtige Siege feiern.

1. FC Schinkel – Büdelsdorfer TSV   1:2 (1:1)
Das Spitzenspiel hatte alles, was ein gutes Spiel haben muss: Spannung, Tore, Platzverweise, Elfmeter und offensive Mannschaften von der ersten Minute an. Auch FC-Trainer Lars Dubau geriet ins Schwärmen. „Das war das beste Kreisligaspiel, was ich je gesehen habe. Das war mindestens oberes Verbandsliganiveau.“ Nachdem den Gästen die ersten zehn Minuten gehörten, wurde der FC danach zunehmend feldüberlegen und hatte mehrere Chancen, in Führung zu gehen. Die offensiven Gäste waren aber effektiver. Am Ende gewann der BTSV durch ein Traumtor von Mats Henke und schaffte so eine kleine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen. „Der BTSV hat eine tolle junge Mannschaft. Ich bin der Erste, der ihnen zum Aufstieg gratulieren würde“, sagt Dubau. „Allerdings geben wir noch nicht auf. Wir wollen alle acht Spiele gewinnen und werden dann auf Ausrutscher hoffen.“

Tore: 0:1 Niels Wiese (38.), 1:1 Didier Webessie (45.), 1:2 Henke (90.).
Rote Karte: Niels Wiese (60., grobes Foulspiel, BTSV)
Gelb-Rote Karte: Franko Milbradt (90., Meckern, FC)
Bes. Vork.: Dennis Akkus (FC) verschießt Foulelfmeter (15.).


TSV Vineta Audorf – Osdorfer SV     6:0 (1:0)
Beide Teams sind im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. „Das hat man am Anfang auch gemerkt. Es wurden kaum Zweikämpfe geführt. Man hätte auch ohne Schiedsrichter spielen können“, sagt TSV-Coach Norman Bock. Die Heim-Elf war überlegen, und die tief stehenden Gäste machten nur wenig nach vorne. Bereits kurz nach der Pause war das Spiel nach einem Doppelschlag des überragenden Tim Kluck, der an fünf der sechs Tore direkt beteiligt war, entschieden. „Vom OSV kam kaum etwas. Ich war schon ein wenig überrascht, wie sehr sie sich hinten reingestellt haben“, sagt Bock.

Tore: 1:0 Marc Rölke (3.), 2:0, 3:0 T. Kluck (47., 49.), 4:0 Benjamin Schuster (55.), 5:0 Kluck (64.), 6:0 Perez Ayendi (80.).



TSV Karby – SV Fleckeby      5:0 (1:0)
Die Karbyer stellten einmal mehr ihre Heimstärke unter Beweis und schossen die Fleckebyer noch tiefer in die Krise. Besonders Karbys Max Gülzner machte den Unterschied in einem, vor allem in der zweiten Hälfte, einseitigen Spiel. „Das, was Max heute gezeigt hat, war überragend“, schwärmt TSV-Obmann Roger Behrens. Gülzners Hattrick brachte die Karbyer auf die Siegerstraße und ein Stück weiter Richtung Klassenerhalt. „Wir atmen jetzt ganz tief durch und werden im nächsten Spiel versuchen nachzulegen“, sagt Behrens.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Gülzner (6., 51., 58.), 4:0 Michael Ressler (60.), 5:0 Alexander Luft (75.).


Wittenseer SV – SG Felde/Stampe    2:1 (1:1)
Die SG war zunächst überlegen und erspielte sich nach dem frühen 0:1 weitere Chancen. „Da hätten sie das 0:2 machen können. Danach wären wir wohl nicht zurück gekommen“, mutmaßt WSV-Trainer Peter Thede. „Ich habe meinen Jungs zur Halbzeit gesagt, dass die den Chancen hinterher trauern werden.“ So kam es dann auch. Vor allem freut sich Thede für Neuzugang Mark Lüdeke, der sein erstes Tor im WSV-Dress erzielte. „Er fügt sich nahtlos ein und ist eine gute Verstärkung für uns. Mark würden wohl einige Mannschaften mit Kusshand nehmen.“

Tore: 0:1 Pascal Balcer (9.), 1:1 Pascal Diedrichsen (16.), 2:1 Lüdeke (72.).



TuS Bargstedt – SG BSV/EMTV      4:0 (3:0)
„Eine durchschnittliche Leistung hat gereicht, um einen klaren Sieg einzufahren“, bilanziert TuS-Trainer Frank Wolter. Innerhalb von acht Minuten machten die Bargstedter alles klar und schalteten nach der 3:0-Pausenführung einen Gang runter. „Hätten wir zielstrebiger agiert, wäre es wohl noch höher ausgegangen“, sagt Wolter, der den ersten Sieg nach der Winterpause bejubelte.

Tore: 1:0 Florian Engbrecht (36.), 2:0 Thiess Michaelis (37.), 3:0 Markus Wieben (45.), 4:0 Engbrecht (68.)


Osterbyer SV – TSV Waabs       2:1 (2:1)
Nach der erneuten Niederlage rutschen die Waabser immer weiter der Abstiegszone entgegen und sind 2015 weiter auch











nach vier Spielen sieglos. Für den OSV war das trotz durchschnittlicher Leistung ein ganz wichtiger Dreier, da sie sich so ein wenig Luft verschaffen konnten. „Gerade in der 2. Hälfte war das ganz schlecht was beide Teams gemacht haben“, berichtet OSV-Betreuer Wolfgang Fleck, der für die neue Saison die Zusage von Uwe Wintjen als neuen Trainer hat. Am Ende kam kaum noch Spielerisches zu Stande.

Tore: 1:0 Marc Mohr (11.), 2:0 Lasse Retza (26.), 2:1 Christian Kademann (41.).


TuS Jevenstedt – Eckernförder SV II   0:3 (0:3)
Schon vor dem Spiel musste Heim-Trainer Michael Rohwedder zahlreiche Stammkräfte ersetzen: „Der ESV war uns in allen Belangen überlegen.“ Auch der frühe Doppelschlag verhalf den Eckernfördern zu einem ruhigen Nachmittag. Nach dem 0:3 war endgültig die Luft raus. „Uns ist nichts eingefallen“, weiß Rohwedder.

Tore: 0:1 Christoph Petersen (2.), 0:2 Leon Engelbrecht (12.), 0:3 Marten Schlüter (45., ET).


Borussia 93 Rendsburg – VfR Eckernförde   0:3 (0:1)
Gerade in der ersten Hälfte taten sich beide Mannschaften sehr schwer und erspielten sich kaum Möglichkeiten. Die beste
Chance für die Borussia hatte Özkan Altin, der per Freistoß am Pfosten scheiterte (20.). Cleverer waren dagegen die Gäste, die ihre erste Torraumszene zur Führung nutzten (42.). „Das war gar nichts. Mit so einer Leistung haben beide Teams nichts, aber auch gar nichts in der Kreisliga zu suchen“, redet 93-Ligaobmann Kai Nacken-Hoffmann Tacheles. Nach dem Wiederanpfiff und der knappen Gästeführung wurde die Heimmannschaft offensiver und erspielten sich viele Großchancen zum Ausgleich. „Das waren acht Riesendinger. Wenn man davon keine nutzt, ist man selber Schuld und muss sich am Ende nicht beschweren, wenn man noch Gegentore bekommt“, weiß Nacken-Hoffmann.


Tore: 0:1 Mirko Pergul (42.), 0:2 Jannik Kommorovski (57.), 0:3 Timon Bühler (90.).

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