zur Navigation springen
Neue Artikel

17. Dezember 2017 | 17:04 Uhr

Schinkel drückt dem ESV II die Daumen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Kreisliga: Der Tabellenzweite trifft am Sonnabend auf den VfR Eckernförde und hofft Sonntag auf einen Sieg des ESV II gegen Titel-Konkurrent Büdelsdorf

von
erstellt am 10.Apr.2015 | 06:00 Uhr

Der Abstiegskampf elektrisiert weiterhin in der Fußball-Kreisliga einen Großteil der Vereine. Daran wird sich wohl auch bis zum Saisonfinale nichts mehr ändern, es sei denn, der SV Fleckeby, die SG BSV/EMTV und Borussia 93 Rendsburg verlieren weiterhin an Boden. An diesem Spieltag hat die SG mit dem Auswärtsspiel in Waabs noch die besten Chancen auf Zählbares. Das Topspiel steigt derweil am Bystedtredder, wo der ESV II sich gegen den Tabellenführer aus Büdelsdorf besser verkaufen will, als beim 0:4 im Hinspiel.

TSV Waabs – SG BSV/EMTV  Sbd., 15 Uhr
Die Vorzeichen vor diesem Kellerduell sind eindeutig. Die SG musste zuletzt in arger Personalnot beim 0:5 gegen Wittensee eine bittere Pille schlucken, während die Waabser durch den 2:1-Erfolg gegen den ESV II Selbstvertrauen getankt haben. „Die werden versuchen, uns mit einem Sieg den Todesstoß zu geben“, weiß SG-Trainer Stefan Truelsen, dass Waabs mit einem Sieg einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen kann, während sein Team endgültig den Anschluss verlieren würde. Immerhin kehrt mit Björn Geng der dringend benötigte Sturmtank in die SG-Offensive zurück. Und auch ein paar weitere zuletzt angeschlagene Spieler werden wohl rechtzeitig fit. In Waabs hofft Co-Trainer Jörg Pommerening, dass die Spieler die Aufgabe mit dem nötigen Ernst angehen, denn mit der Einstellung hatte die TSV-Elf schon häufiger ihre Probleme – besonders nach guten Spielen, so wie zuletzt gegen den ESV II. „Ganz klar, wir müssen dieses Spiel gewinnen, sonst haben wir in der Kreisliga auch nichts zu suchen“, sagt Pommerening.

1. FC Schinkel – VfR Eckernf.     Sbd., 15 Uhr
Im Hinspiel zeigte der VfR lange Zeit eine gute Leistung und führte sogar mit 2:0. „Das wird man in Schinkel sicher nicht vergessen haben und uns nicht unterschätzen“, meint VfR-Coach Arne Witt. Für ihn ist die Partie beim Tabellenzweiten eine Möglichkeit ganz befreit aufzuspielen. „Es rechnet ja sowieso jeder mit einer Niederlage für uns, deshalb haben wir gar keinen Druck.“ Wichtig ist für ihn, dass sein Team den FC nicht ins spielen kommen lässt. Der FC wird den Gästen keineswegs den Gefallen tun, und das Spiel auf die leichte Schulter nehmen. „Der VfR kann sehr gefährlich sein, wenn sie schnell nach vorne spielen. Das haben wir in der Woche thematisiert“, erklärt Schinkels Trainer Lars Dubau, der seinen kompletten Kader zur Verfügung hat.

TSV Karby – Wittensee   Sbd., 16 Uhr
„Wir müssen jetzt die Punkte holen, das wissen wir aber auch“, sagt Karbys Fußball-Obmann Roger Behrens mit Blick auf die kommenden Gegner, die ausnahmslos auch alle in der unteren Tabellenhälfte stehen. Doch der Wittenseer SV ist eine harte Nuss. Im Hinspiel verlor der TSV durch zwei Kopfballtore von Kim-Patrick Asseln mit 0:2. Jener WSV-Stürmer ist auch am Sonnabend dabei, wird aber vorerst auf der Bank Platz nehmen. „Eine Waffe wie ihn in der zweiten Halbzeit reinschmeißen zu können, ist nicht das schlechteste“, sagt Wittensees Trainer Peter Thede, der alle Spieler einsetzen kann. Beim TSV Karby wird Stammtorwart Andre Markus fehlen, Yannick Niederquell ersetzt ihn. Ebenfalls fehlen wird Alexander Luft, dafür rücken die spielfreien A-Jugendlichen Melwin Horstmann und Yannik Tank in den Liga-Kader.

Eckernförder SV II – Büdelsd. TSV  So., 15 Uhr
Nur einmal bekam der ESV II in der Kreisliga eine richtige Lehrstunde verpasst, und das war im Hinspiel beim 0:4 in Büdelsdorf. „Das war beeindruckend“, lobt Eckernfördes Trainer Töns Dohrn den Gegner. Doch natürlich will er nicht, dass sich so eine Lehrstunde wiederholt. Zwar fehlen ihm mit Lars Puphal und Thilo Lorenz (beide gesperrt) zwei Abwehrspieler, „doch wir haben Alternativen“, so Dohrn. Der A-Jugendliche Tjark Carstensen konnte bei seinem Jokereinsatz zuletzt überzeugen und könnte im Sturm zum Einsatz kommen. Im Tor hofft Dohrn auf den erfahrenen Ottmar Gerlach. „Gegner von oben liegen uns eigentlich. Wenn wir unser Potenzial abrufen, können wir auch den BTSV schlagen“, ist sich Dohrn sicher. Damit würde sich der ESV auch viele Freunde in Schinkel machen. „Natürlich ist es uns bewusst, dass wir mit einem Sieg gegen Büdelsdorf Schinkel vielleicht helfen würden, aber das spielt für uns keine Rolle. Wir gucken natürlich nur auf uns“, sagt Dohrn. Dennoch wird der ESV am Sonntag ziemlich sicher auch den ein oder anderen Schinkeler auf der Anlage begrüßen dürfen, der vor Ort dem ESV die Daumen drückt.

Osterbyer SV – Felde/Stampe  So., 15 Uhr
Nico Stocks ist es zwar leid, immer wieder über die Personalsituation sprechen zu müssen, aber sie bestimmt in Osterby eben den weiteren Saisonverlauf. „Aus der ersten Mannschaft sind noch sieben Spieler fit“, sagt Stocks, der in der A-Jugend und der zweiten Mannschaft eine Anleihe machen muss. Trotzdem rechnet er sich gegen die SG Felde/Stampe etwas aus. „Für uns gilt: Verlieren verboten“, wird Stocks deutlich, der auf eine gesicherte Defensive setzt, sowie vorne auf die individuelle Klasse von Lennard Plaga und Lasse Retza.
TuS Jevenstedt – SV Fleckeby    So., 15 Uhr
Einen Hoffnungsstreif am Horizont hat sich nach dem 3:1-Derbysieg über den Osterbyer SV für die Fleckebyer gebildet. Jedoch erscheint das Unterfangen Klassenerhalt für die Elf von Trainer Christian Jorrens nahezu unmöglich, wenn man sich das Restprogramm ansieht. Die nächsten Gegner heißen Jevenstedt, Bargstedt, Schinkel, Audorf und der ESV II. Dann kommt Waabs und am letzten Spieltag ist Büdelsdorf zu Gast. „Das ist schon ein heftiges Restprogramm. Wir müssen so ehrlich sein, und akzeptieren, dass es fast unmöglich wird“, sagt Jorrens, dem gegen Jevenstedt auch noch fünf Stammspieler fehlen.
TuS Bargstedt – Osdorfer SV   So., 15 Uhr
Die zuletzt elf Gegentore in zwei Spielen haben in Osdorf niemanden gefallen. Mittelfeld-Regisseur Basti Möhl sagt aber: „Einmal war es der Personalnot geschuldet, und gegen Jevenstedt waren wir zu unkonzentriert und nach dem Rückstand auch ein bisschen geschockt.“ Unkonzentriert darf der OSV auch keinesfalls in Bargstedt auftreten, sonst droht erneut Ungemach. Möhl sagt: „Wir wollen hinten sicher stehen und müssen vorne unsere Chancen wieder nutzen.“


Weitere Begegnung: TSV Vineta Audorf – Borussia 93 Rendsburg (Sbd., 15 Uhr).


zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen