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14. Dezember 2017 | 07:35 Uhr

RTSV verbreitet Tristesse am Nobiskrug

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Auch wenn es eine unglückliche Heimniederlage für den Rendsburger TSV war, nach dem 0:1 (0:0) gegen Concordia Schönkirchen ist beim Fußball-Verbandsligisten vom Nobiskrug die Tristesse eingekehrt. Die auf Tabellenplatz acht abgerutschten Rendsburger sind im Mittelmaß der Liga angekommen.

Gegen die Concordia trat das große Manko des RTSV nach der Winterpause in aller Schonungslosigkeit zu Tage – die Chancenverwertung. „Mit der Leistung war ich zufrieden. Wir haben es besonders in der ersten Hälfte versäumt, unsere guten Chancen zu nutzen“, sagte Spielertrainer Dennis Usadel. Zum dritten Mal im Jahr 2015 blieben die Rendsburger ohne eigenen Treffer. „Mehr ist bei uns derzeit leider nicht drin“, haderte Usadel. In der Spielanalyse wollte auch Gäste-Trainer Stefan Köpke seinem Pendant nicht widersprechen: „Wir haben durchaus glücklich gewonnen. Das Wie ist am Ende egal. Hauptsache ein Dreier.“ Eigentlich hätte das insgesamt niveauarme Spiel keinen Sieger verdient gehabt. Aber wenn man seine Möglichkeiten so sträflich auslässt wie der RTSV an diesem Nachmittag, wird man am Ende dafür bestraft. Nach nur fünf Minuten scheiterte der junge Can Yurt an Concordia-Torwart Lars Möller – dem besten Mann auf Seiten der Gäste. Im Minuten-Takt ging es weiter. Sowohl Thore Bannow (18./20.) als auch Bojan Grbavac (19./36.) gelang es nicht, die Führung herauszuschießen. Schönkirchen stand fast ständig unter Druck und kam erst durch Kevin Kirchner zu einer ersten torgefährlichen Situation (29.). Ansonsten gab es von den Gästen nur wenig zu sehen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchte der RTSV den Schwung der ersten Halbzeit zu finden. Doch Schönkirchen steigerte sich, kam besser in die Zweikämpfe und ließ den Gastgebern weniger Raum als zuvor. Aus dem Spiel heraus gab es für die Gastgeber nun kaum mehr Chancen. So war ein 18-Meter-Freistoß von Usadel die einzig verheißungsvolle Chance der Platzherren im zweiten Durchgang. Doch Möller war dabei auf dem Posten. Die gute Vorstellung ihres Torhüters ließ Concordia mit zunehmender Spieldauer mutiger werden. Und das wurde optimal belohnt. Mats Böckmann nahm einen Ball mit vollem Risiko volley und traf aus 20 Metern. Der Treffer war gleichbedeutend mit dem Endstand, denn Concordias Tom Langfeld setzte einen Kopfball wenige Momente später nur an die Latte des RTSV-Tores (77.).


RTSV: Schmedemann – Müller, Beckmann, Buthmann, Schöning – Witt (75. Schnepel) Grbavac, Usadel, Yurt (60. Dogan) – Schrum, Bannow.

Schiedsrichter: Hornig (Friedrichshagener SV, Berlin).

Zuschauer: 40.
Tor: 0:1 Böckmann (74.).
Gelb-Rote Karte: Usadel (RTSV, 90.+2, Ballwegschlagen).


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