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18. Dezember 2017 | 01:03 Uhr

RTSV überzeugt in der Defensive

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach souveränem 3:0-Sieg bei Comet Kiel sind die Rendsburger weiterhin ungeschlagen

Die Spitzengruppe in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost bleibt eng beisammen. Nur zwei Punkte liegen zwischen Platz 7 und 1. Zu dem Kreis dieser Top-Teams zählt auch der Rendsburger TSV. Nach dem souveränen 3:0 (1:0)-Auswärtserfolg bei Aufsteiger SVE Comet Kiel ist das Team von Spielertrainer Dennis Usadel weiter ungeschlagen.

„Der Sieg war hochverdient.“ Kiels Coach Dietmar Kunze zeigte sich nach der 0:3-Niederlage gegen den RTSV als fairer Verlierer, hatte zudem auch ein Lob für den Gegner parat: „Die haben individuell schon viel Qualität. Insbesondere Thies Kalina und Dennis Schnepel waren stark.“ Die Rendsburger Offensivkräfte sorgten für die drei Treffer der Gäste. Was Usadel aber vielmehr Freude machte, war die stabile Defensivleistung seiner Elf: „Wir wollten endlich einmal ohne Gegentor bleiben. Schön, dass wir das geschafft haben“, sagte der Rendsburger Trainer. Lediglich für Oliver Blazevic, dem ein Abseitstor abgepfiffen wurde, und Samet Aydemir ergaben sich dürftige zwei Torgelegenheiten für die Platzherren. Der Heimelf fiel ohne Ardian Imeri, Goran Todic, Tom Wuttig und Melvin Tombul, die doch schmerzlich vermisst wurden, nicht viel ein. „Wir sind offensiv einfach zu harmlos und produzieren hinten zu viele Fehler“, meinte Kunze, in dieser Form gegen einen Gegner wie den Rendsburger TSV keine reelle Chance zu haben. Bei den Gegentoren half die Kieler Hintermannschaft kräftig mit. Die Nutznießer Kalina und Schnepel nahmen dankend an. Bei konsequenterem Spiel hätten die Gäste sogar deutlicher gewinnen können. Das sah auch Usadel so: „ Das war ein verdienter Sieg, der aufgrund der zweiten Halbzeit noch höher hätte ausfallen müssen. Wir haben zu viele Chancen ausgelassen.“


Rendsburger TSV: Schmedemann – Herzig, Stols, Aichaoui (46. Schöning), Usadel, A. Müller, M. Müller, Kalina, de Oliveira (62. Beckmann), Witt (71. K. Müller), Schnepel.
SR: Lähn (Hartenholm). – Z.: 50.

Tore: 0:1 Kalina (10.), 0:2 Schnepel (60., FE), 0:3 Schnepel (64.).


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