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17. Dezember 2017 | 11:39 Uhr

Rotenhof löst das Final-Ticket

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Fußball-Kreispokal: Verbandsligist setzt sich mit 5:4 nach Elfmeterschießen beim Ligakonkurrenten Osterrönfelder TSV durch

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2015 | 06:00 Uhr

Der erste Teilnehmer für das Endspiel um den Fußball-Kreispokal Rendsburg-Eckernförde am 23. Mai steht fest. In einem niveauarmen, am Ende aber hoch dramatischen Derby setzte sich der Verbandsligist TuS Rotenhof gestern Abend beim Ligakonkurrenten Osterrönfelder TSV mit 5:4 (1:1, 0:0) nach Elfmeterschießen durch. Der Finalgegner der Rotenhöfer wird im zweiten Spiel der Vorschlussrunde am 29. April zwischen dem Gettorfer SC und dem Titelverteidiger Eckernförder SV ermittelt. Der Sieger dieses Spiels hat Heimrecht. Das ergab die Auslosung nach der gestrigen Partie. „Natürlich ist so ein Sieg im Elfmeterschießen immer etwas glücklich. Aber wir haben genauso gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten. Wir wollten die Räume eng machen und den OTSV zu langen Bällen zwingen. Das haben die Jungs toll umgesetzt“, freute sich TuS-Coach Thomas Gosch über den doch eher unerwarteten Erfolg. Zum Matchwinner bei den Gästen avancierte Torhüter Stefan Johannsen. Der Keeper wehrte vom Punkt die Schüsse von Felix Mosebach und Jascha Piotraschke ab, während bei den Gästen alle Spieler sicher verwandelten.

Die dramatische Schlussphase der Verlängerung mit den späten Treffern vom kurz zuvor eingewechselten Sören Schulz (0:1, 120.) und Florian Kuklinski (1:1, 120.+1) entschuldigte die rund 200 Zuschauer am Osterrönfelder Bahndamm für die vorangegangenen dürftigen 120 Minuten. Der Verbandsliga-15. aus Rotenhof zog sich weit in die eigene Hälfte zurück und lauerte auf Konter. Die Gastgeber waren gezwungen das Spiel zu machen, scheiterten aber an dieser Aufgabe. Gelungene Spielzüge hatten Seltenheitswert. Nicht einmal Standardsituationen beschworen Gefahr herauf. Und so wurde weder OTSV-Keeper Björn Schluncke noch sein Gegenüber Stefan Johannsen vor der Pause ernsthaft auf die Probe gestellt.

Der zweite Durchgang begann zunächst verheißungsvoll. Harald Giese tauchte nach 50 Minuten urplötzlich frei vor Schluncke auf, scheiterte aber genauso wie nur eine Minute später Lasse Reimer auf der anderen Seite. Danach verflachte die Partie wieder. Als erneut ein Pass nicht den gewünschten Adressaten fand, platzte Lehmann der Kragen. „Das ist ja Not gegen Elend hier“, motzte der OTSV-Coach, der auch in der 70. Minute von der Bank aufsprang, als Sven Dollnick im Rotenhöfer Strafraum gefällt wurde, der Pfiff von Schiedsrichter Thorsten Martilla aber ausblieb. „Das war ein klares Foul“, meinte Lehmann. Pech hatten die Gastgeber auch, als Fabian Möller in der 102. Minute mit einem Schlenzer aus 20 Metern nur die Latte traf. Lehmann: „Wenn wir den Elfer beim Foul an Dollnick kriegen, gewinnen wir wahrscheinlich. Wir waren zwar nicht gut, aber so auszuscheiden ist ärgerlich.“

Osterrönfelder TSV: Schluncke – Sierks (83. Hardt), Halver, Dollnick, Zapfe (66. Piotraschke) – Rathjen, Müller, Lehmann, Reimer (80. Möller) – Mosebach, Kuklinski.

TuS Rotenhof: Johannsen – Kohlmorgen, Heinz, Giese, Petersen 99. Joecks) – Ermeling, Holten – Giese, Schütt, Trost (118. S. Schulz) – Rathmann (63. D. Schulz).

Schiedsrichter: Martilla (Büdelsdorf).

Zuschauer: 200.

Tore: 0:1 S. Schulz /120.), 1:1 Kuklinski (120.+1).

Elfmeterschießen: Johannsen hält gegen Mosebach, 0:1 Ermeling, 1:1 Rahtjen, 1:2 Holten, 2:2 Kuklinski, 2:3 S. Schulz, 3:3 Dollnick, 3:4 D. Schulz, Johannsen hält gegen Piotraschke.

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