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Rendsburger TSV hat Tabellendritten Kronshagen sicher im Griff

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Nobiskrug entpuppt sich für den Rendsburger TSV langsam, aber sicher zur Festung. In der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost feierten die „Grünen“ mit dem 3:1 (1:0) gegen den TSV Kronshagen den vierten Heimsieg im fünften Spiel nach der Winterpause.

Der Tabellendritte aus Kronshagen blieb jedoch den Nachweis schuldig, das viertbestes Auswärtsteam der Liga zu sein. Zu ungefährdet war der RTSV-Sieg. Bei konsequenter Ausnutzung aller sich bietenden Torchancen hätten sich die Gäste über eine höhere Niederlage nicht beschweren dürfen. Allein Kronshagens Torwart Jonas Beckmann verhinderte eine deftigere Abfuhr, profitierte aber auch von fehlender Konzentration von Guilherme de Oliveira (33./62./71.), Dennis Schnepel (40./42./68./84.) und Hesham Shaban (90./ 90.+1). Das war dann auch das einzige Haar in der Suppe, das RTSV-Trainer Dennis Usadel fand. „Unsere Chancenverwertung war unzureichend. Da haben wir einiges liegen lassen.“

Kronshagens Trainer Nadeem Hussain war der selben Ansicht: „Wir hätten hier auch sechs Tore kriegen können. Wir haben einige Geschenke verteilt.“ Mit Dennis Schnepel eröffnete standesgemäß ein Stürmer den Torreigen. Ein genaues Zuspiel von Mittelfeldspieler de Oliveira verwandelte er sehenswert mit der Hacke zum 1:0 (35.). Bis zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einem torlosen Remis zur Pause aus. Beide Mannschaften hatten Probleme, überhaupt ins Spiel zu kommen. Das war keineswegs starker Leistungen beider Abwehrreihen zuzuschreiben. Vielmehr gelang es beiderseitig nicht, ein geordnetes Mittelfeldspiel aufzuziehen. Zu viele Fehlpässe leisteten sich beide Teams. Einzig Marcus Laubach (10./34.) hatte sich Torchancen erarbeitet.

In der zweiten Halbzeit erhöhte der RTSV den Druck auf die gegnerische Abwehr. Kapitän Arend Müller scheiterte mit einem herrlichen 22-Meter-Distanzschuss an Kronshagens Torwart Jonas Beckmann (51.). Das schien Abwehrspieler Sven Dollnick anzutreiben, sich auch mehr nach vorn zu orientieren. Mit Erfolg. Im Anschluss an eine Ecke köpfte „Dollo“ energisch zum 2:0 ein (53.). Doch damit waren die Gäste keinesfalls besiegt. Fast im Gegenzug erzielte der eingewechselte David Wagner den Anschluss (54.). RTSV-Torwart Andreas Junghans, der den urlaubenden Stammtorwart Sören Wiechert gut vertrat, konnte zunächst zweimal abwehren, war dann aber machtlos. Das gab dem Tabellendritten, der ohne seine Leistungsträger Thorge Jeß, Christopher Schwenn und Jonas Fieseler auskommen mussten, sichtlich Auftrieb. Die Kronshagener erhöhten merklich den Druck auf die RTSV-Abwehr. Doch die Defensive mit Yannik Herzig, Vitalijs Stols und Arend Müller ließ sich nicht überraschen. Vielmehr war es Müller, der mit einem strammen 18-Meter-Schrägschuss zum 3:1 (73.) – da schien er den beim ihm aufgestauten Frust der vergangenen Wochen hineingelegt zu haben – seine Mannen auf die Siegerstraße brachte. Mit dem 14. Saisonsieg kletterte das Usadel-Ensemble auf den fünften Tabellenplatz.

RTSV: Junghans – Dogan, Herzig, A. Stols, M. Müller – Witt (84. K. Fischoeder), A. Müller, Dollnick, De Oliveira - Celik, (64. Aboagye), Schnepel (84. Shaban).

Schiedsrichter: Sulimma (Kappeln) – Zuschauer: 30 – Tore: 1:0 Schnepel (35.), 2:0 Dollnick (53.), 2:1 Wagner (54.), 3:1 A. Müller (73.).


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