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17. August 2017 | 10:36 Uhr

PTSV stürmt Meldorfs Heimfestung in Burg

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

TuRa Meldorf: Westphalen – Hahn, Lorenzen (81. Plötz), Buggenthien, Stöbel – Dora, Jebens – Witt (65. Byndiou), Sobattka (57. Freitag), Waschewski – Claus.
Preetzer TSV II: Weidner – Schönemann, Hansen, Schümann, Lahi – Dreier, Sachse – F. Ziehmer, Dragusha (89. Schmidt), Schnoor (90.+1 Lindner) – T. Ziehmer.
SR: Deeg (Hartenholm)
Zuschauer: 210.
Tore: 0:1 T. Ziehmer (33.), 1:1 Witt (44.), 1:2 T. Ziehmer (57. Foulelfmeter),
Rote Karte: Waschewski (43., grobes Foulspiel).

Dem Preetzer TSV ist es gelungen, die heimstarken Dithmarscher, die zuletzt auch die Spitzenmannschaften Eutin 08 und SV Eichede im „Ausweichquartier“ in Burg bezwangen, zu knacken. Bei TuRa Meldorf gewann das Team von Trainer Danilo Blank verdient mit 2:1 (1:1).

Die defensiv stabilen Preetzer standen tief und lauerten zunächst auf Konter. Diese waren gefährlicher als die Offensivaktionen der Heimelf, die zwar in der Anfangsphase mehr Ballbesitz hatte, aber nur selten zwingend wurde. Die Blank-Schützlinge hingegen setzten immer wieder Nadelstiche. Der frei durchgebrochene Viktor Dragusha scheiterte in der 25. Minute zwar noch an TuRa-Torhüter Tobias Westphalen, doch musste dieser acht Minuten später erstmals hinter sich greifen. Torven Ziehmer schloss einen Konter zum 0:1 ab. Das Unheil aus Sicht der Westküstenkicker schien zehn Minuten später endgültig seinen Lauf zu nehmen. Thies Waschewski wurde des Feldes verwiesen. „Das war eine der vielen ,Kann-Entscheidungen’, die heute gegen uns entschieden wurden“, ärgerte sich TuRa-Coach Daniel Backenhaus, der eigentlich ungern über Schiedsrichter spricht. Doch seine Elf zeigte die richtige Reaktion. Nur eine Minute später egalisierte Jan-Niklas Witt, der ein Zuspiel von Ian-Prescott Claus aus wenigen Metern einschoss.

Nach der Pause wollten dann die Meldorfer in Unterzahl auf Konter setzen. Doch in der 57. Minute zeigte der Unparteiische Henning Deeg zur Überraschung der Meldorfer auf den Punkt. „Wieder so eine Entscheidung, die uns hart traf. Nach einem Luftkampf, in den beide Spieler mit viel Körpereinsatz gehen, gibt es Elfmeter“, so Backenhaus. Torven Ziehmer war es egal, verwandelte zum 1:2 . Backenhaus setzte nun auf Offensive, schickte trotz Unterzahl drei Spitzen ins Rennen, die sich aber an der sattelfesten PTSV-Defensive die Zähne ausbissen. Die Gäste kamen ihrerseits noch zu etlichen gefährlichen Abschlüssen, doch wollte das endgültig die Entscheidung bringende 1:3 nicht mehr fallen. PTSV-Torhüter Lennart Weidner, der einen weitgehend geruhsamen Nachmittag verbrachte, war zufrieden: „Eigentlich müssen wir hier höher gewinnen. Aber die Leistung von uns war schon gut und der Sieg verdient.“

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erstellt am 06.Nov.2014 | 17:56 Uhr

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