Butcher Jam BMX Contest Flensburg : Prickelnde Sportathmosphäre beim BMX-Wettbwerb

Optisch reizvolle und atemberaubende sportliche Kunststücke zeigten die Teilnehmer des  'Butcher Jam' BMX Contests am Pfingstwochenende.
Optisch reizvolle und atemberaubende sportliche Kunststücke zeigten die Teilnehmer des "Butcher Jam" BMX Contests am Pfingstwochenende.

Flensburger Fahrer gewinnen bei den Mädchen und Anfängern. Ein Unfall läuft glimpflich ab - der Fahrer ist am nächsten Tag wieder auf dem Platz.

shz.de von
09. Juni 2014, 14:25 Uhr

"Es ist ein gelungenes Wochenende mit einer großartigen Atmosphäre in der Flensburger Nordstadt", sagt Dirk Dillmann. Der Kopf und Macher der Sportpiraten freut sich am dritten Tag des "72,5 hours" Familienfestes, "Butcher Jam" BMX Contests und "Dockyard" Musikfestivals über Tausende Besucher und Besucherinnen jedes Alters, die das Pfingstwochenende für einen Besuch auf dem Sport- und Freizeitgelände genutzt haben. In der Pro Klasse zogen Teilnehmer aus Österreich, Tschechien, England, Grönland, Dänemark, USA, Venezuela, Niederlande und Polen die sportlich interessierten Blicke auf sich. Dillmann berichtet: 30 Profis hätten sich angemeldet. Über 70 Amateure und knapp 50 "Beginner" aus der Region, Dänemark und Deutschland.

In der Girls Klasse konnte Lara Lessmann aus der Flensburger Nordstadt den ersten Platz belegen. In der Beginner Klasse landete Fritz Krause auf dem ersten Platz. Eine besondere Ehre, da Oma und Opa direkt gegenüber vom Schlachthof wohnen und die Brüder Hans und Fritz (ja, die heißen tatsächlich so) nahezu täglich begleiten.

In der Profi Klasse belegten folgende Fahrer die ersten drei Plätze: Michael Beran aus Tschechien, Daniel Wedemeijer aus den Niederlanden und Spencer Bass aus Texas (USA).

Am Sonnabend gab es für alle Beteiligten einen kleinen Dämpfer, wie Dillmann sagt. "Sam Franklin aus England stürzte und musste ins Krankenhaus." Glücklicherweise habe Sam nach einer Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus am Sonntag schon wieder im Park sein können, freut sich der Organisator und stellt fest: "Positiv an dieser Situation ist, dass unsere Sicherheitsstruktur mit unseren Ersthelfern und den Sanitätern funktioniert und wir auch zum Beispiel vom europaweiten freedombmx Magazin für die professionelle Abwicklung dieser Situation positives Feedback erhalten haben." 

Dillmanns Fazit: Die Gesamtveranstaltung 72,5 hours Schlachthof - Butcher Jam - Dockyard Festival hat sich zu einem besonderen Stadtfest mit einem Alleinstellungsmerkmal entwickelt, dass europaweit seines Gleichen sucht." Das sei gut für die Region, gut für Flensburg und gut für die Nordstadt. Dillmann hebt hervor, dass die Veranstaltung vom ehrenamtlichen Engagement der vielen, vielen Helfer und Helferinnen lebe und auch nur deshalb so gut funktioniere. "Ein starker Kooperationskreis von vielen gemeinnützigen Einrichtungen der Region hat hier etwas entwickelt, worauf Flensburg stolz sein kann." Der Dank gilt ebenso den Förderern Stadt Flensburg, Kulturfokus und den vielen Sponsoren, sagt Dillmann abschließend.

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