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21. Oktober 2017 | 22:27 Uhr

„Positive Beschäftigungstherapie“ beim VfR

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünsters Fußball-Regionalligist muss beim Training improvisieren / Testspielgegner heute und morgen sind Todesfelde und Klub Kosova

shz.de von
erstellt am 07.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Auf der Zielgeraden seiner Wintervorbereitung unterzieht sich Fußball-Regionalligist VfR Neumünster zwei letzten Formchecks. Lila-Weiß spielt heute um 16 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Burgfeldstraße in Bad Segeberg gegen den SH-Liga-Tabellenfünften SV Todesfelde und morgen um 14 Uhr beim abstiegsbedrohten Hamburger Landesligisten Klub Kosova an der Dratelnstraße in Wilhelmsburg.

„Eigentlich sollte das die Generalprobe für das erste Punktspiel nach der Winterpause sein. Da uns jedoch voraussichtlich an diesem Wochenende gleich drei Stammkräfte fehlen werden, relativiert sich wieder einiges“, erklärt Rasensport-Coach Uwe Erkenbrecher. Mit Kevin Ingreso, der bei seinem Heilungsprozess nach erlittener Zerrung einen Rückschlag erfuhr, und Nils Winter (Haarriss im Fuß) droht ebenso Christopher Kramer (Zahn-OP) auszufallen. Auch Youngster Deniz Grothe musste sich einer Operation unterziehen, er muss ebenso passen. Zu gerne hätte Erkenbrecher auf einem Naturrasenplatz gespielt, doch auch die Tests Nummer 6 und 7 finden auf Kunstbelägen statt. Den „Veilchen“ droht am Valentinstag daheim gegen den Abstiegskonkurrenten Lüneburger SK Hansa also ein echter Regionalliga-Kaltstart. Erschwerend kommen die beim VfR zu dieser Jahreszeit traditionell „schwierigen Trainingsverhältnisse“ (O-Ton Erkenbrecher) hinzu. „Schade, dass unsere Stadt über keinen adäquaten Kunstrasen verfügt. Mit einem solchen hätten wir eine Topvorbereitung hinlegen können, um dann in der Meisterschaft richtig zu attackieren“, sagt Erkenbrecher. Immerhin konnte in dieser Woche in heimischen Gefilden an der Geerdtsstraße trainiert werden. Als „positive Beschäftigungstherapie“ beschreibt der Coach das Programm auf frostigem Geläuf. Ebenso sei, so Erkenbrecher, die Stimmung vollkommen intakt. „Meine Mannschaft arbeitet konzentriert, ist mental gut drauf“, berichtet er, ohne ein Sonderlob für seinen einzigen Winter-Neuzugang zu vergessen: „Angelos Eleftheriadis tut uns gut. Er passt charakterlich wunderbar dazu.“

Sascha Sievers, Trainer des heutigen VfR-Kontrahenten Todesfelde, bewertet die Partie als „etwas andere Herausforderung“ für seine Truppe, die am 22. Januar in die Vorbereitung gestartet ist. „Wir werden in der Defensive deutlich mehr gefordert sein als sonst“, weiß der 38-Jährige, der „mit schnellem Umschaltspiel Nadelstiche setzen“ möchte. In Hamburg dürfte sich die morgige Begegnung ähnlich gestalten wie heute in Bad Segeberg. Allerdings steht das VfR-Gastspiel beim Viertletzten der Hansa-Staffel unter einem ganz besonderen Aspekt: Sämtliche Einnahmen des Duells beim Klub Kosova kommen der Hamburger Kinder-Hospiz Sternenbrücke zu Gute.

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