Passig und Skoruppa übernehmen in Rotenhof

Vom Platz auf die Trainerbank: Gemeinsam mit Fabian Skoruppa übernimmt Markus Passig (links) die sportliche Leitung biem TuS Rotenhof
Vom Platz auf die Trainerbank: Gemeinsam mit Fabian Skoruppa übernimmt Markus Passig (links) die sportliche Leitung biem TuS Rotenhof

Fußball-Kreisliga: Ein Trainergespann führt den Verbandsliga-Absteiger in die neue Saison

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19. Juni 2015, 12:29 Uhr

Das ging schnell. Nur zwei Tage nachdem Stephan Waskönig seine Zusage zurückgenommen hatte, präsentierte der TuS Rotenhof eine neue sportliche Leitung für seine Liga-Mannschaft. Markus Passig und Fabian Skoruppa werden das Team in die neue Kreisliga-Saison führen – und das nicht als Interimslösung. „Wenn es funktioniert, und sie es wollen, bleiben sie unsere Trainer“, bekräftigte Rotenhofs Fußball-Abteilungsleiter Klaus-Dieter Passig.

Damit hat der Verein endlich Klarheit und kann seine Planungen für die neue Spielzeit vorantreiben. „Es war einfach wichtig, dass wir schnellstmöglich eine Lösung finden“, sagte Passig. Mit Markus Passig wird also der Sohn des Abteilungsleiters zukünftig das sportliche Sagen haben. „Schon bevor wir uns für Stephan Waskönig entschieden hatten, haben wir über ihn nachgedacht. Aber weil er mein Sohn ist, hatte ich immer ein paar Bedenken“, erklärt Klaus-Dieter Passig. Unter dem Druck der neu entstandenen Situation aber schob er diese nun beiseite. Eine breite Unterstützung erfuhr der Abteilungsleiter am Donnerstagabend auf der eilig einberufenen Sitzung, auf der Passig den Spielern das neue Trainergespann vorstellte: „Es waren alle dafür.“

Als Spieler haben Markus Passig und Fabian Skoruppa zuletzt in der Rotenhöfer Reserve gespielt und könnten im Notfall auch in der Kreisliga aushelfen. Entscheidender könnte sein, dass dank der guten Verbindungen nun Spieler wie Tim Krüger oder Andrej Heinz wieder für die Liga-Mannschaft auflaufen könnten. „Wir sind nun erst einmal alle erleichtert, dass wir mit Markus und Fabian zwei Trainer haben, die zudem den Verein kennen“, ergänzte Liga-Obmann Stefan Schrum. Er kann sich jetzt um die Verpflichtung von Neuzugängen bemühen. Nach den doch zahlreichen Abgängen dürfte der eine oder andere neue Spieler dem Team gut tun. „Wenn alle fit bleiben, ist auf jeden Fall ausreichend Qualität im Kader. Aber die letzten Jahre haben gezeigt, dass das selten der Fall ist. Wir werden definitiv eng mit der zweiten Mannschaft zusammenarbeiten“, erklärte Markus Passig. Er hofft, dass durch den gesamten Vereine mal wieder ein Ruck geht. „Wir müssen mit den Fans nach dem Spiel auch mal wieder zusammensitzen. Das ist nur ein Beispiel von den Dingen, die in der Vergangenheit etwas verloren gegangen sind“, sagt der neue Coach. Er geht voller Zuversicht an seine neue Aufgabe. „Fabian und ich funken auf einer Wellenlänge und sind auch privat miteinander befreundet. Wir wollen es nun angehen.“

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