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Pansdorfer lassen gegen Schlutup zu viele Torchancen ungenutzt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 01.Mär.2015 | 10:22 Uhr

Überraschend verlor der TSV Pansdorf das Auftaktspiel gegen den TSV Schlutup mit 0:2(0:1) und verharrt damit weiter auf dem fünften Tabellenplatz der Verbandsliga Südost. „Wir haben uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben“, ärgerte sich Trainer Dennis Jaacks. Der Coach vermisste Konzentration vor dem gegnerischen Tor.

Die Gastgeber fanden im ersten Durchgang überhaupt nicht ins Spiel. „Das war ein schwacher Auftritt und viel zu wenig“, erklärte Jaacks. Die Gäste aus Schlutup hatten die Lufthoheit und waren auch ansonsten wesentlich engagierter. Die Führung durch Kapitän Benjamin Kleistner in der 24. Minute nach einem technischer Fehler des Pansdorfer Torwarts Jens Rathje war verdient.

Nach dem Seitenwechsel und den Einwechselungen von Marco Freihube und Alexander Briegert wurde das Pansdorfer Spiel deutlich besser. Vor allem die rechte Seite entwickelte über Freihube und Jonas Cekici viel Druck nach vorne. Allerdings blieben eine Reihe von guten Einschussmöglichkeiten ungenutzt. So vergaben Felix Krüger frei vorm Tor, Cekici, Fynn Facklamm, Dimitri Golovan, Julian Gerlach und nochmals Krüger beste Chancen. Ab der 70.Minute mussten die Gastgeber nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Golovan in Unterzahl spielen, da sie bereits dreimal gewechselt hatten. Die Viererkette wurde in eine Dreierkette umgewandelt und Pansdorf spielte weiter munter nach vorn.

Mit zunehmender Spielzeit agierten die Pansdorfer immer offener, so dass sich den Lübeckern Gelegenheiten zum Kontern boten. So nutzte Schlutup in der Nachspielzeit einen gut herausgespielten Gegenangriff zur endgültigen Entscheidung, als Torjäger Marcel Meier (90. + 3) Keeper Rathje umkurvte und gekonnt einschob.

„Wir haben die erste Halbzeit verpennt, waren zu passiv und haben keinen Torschuss abgegeben. In der zweiten Hälfte haben wir dagegen dominiert, aber zu viele Großchancen liegen lassen – ein Problem das wir schon kennen, aber jetzt unbedingt lösen müssen“, befand Jaacks.

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