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Ottmar Gerlach siegt im Duell gegen seinen Ex-Spieler Paco Jung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

● Zu einem ganz besonderen Wiedersehen kam es am Sonnabend in der Fußball-Kreisliga bei der Partie des TSV Waabs gegen den ESV II. Nach 73 Minuten bekamen die Waabser einen Foulelfmeter zugesprochen, der 20-jährige TSV-Youngster Paco Jung schnappte sich den Ball und stand damit seinem langjährigen Jugendtrainer Ottmar Gerlach gegenüber. Der 51-Jährige hütete das Eckernförder Tor und blickte nun in die Augen seines ehemaligen Zöglings, den er bis zur B-Jugend erfolgreich coachte. „Ich hatte schon ein gutes Gefühl. Otti kennt ihn, deshalb hab ich mir schon gedacht, dass dem Jungen vielleicht die Knie schlottern“, sagt ESV II-Trainer Töns Dohrn. Den Strafstoß, halbhoch ins rechte Eck, parierte Gerlach dann auch tatsächlich. „Otti ist ein Schlitzohr. Er hat klasse gehalten“, sagt Dohrn. Am Ende war der gehaltene Elfmeter dann aber auch nur für die Statistik, da mit Marcel Pommerening ausgerechnet ein ehemaliger ESVer den späten Waabser Siegtreffer markierte.

● Der Kreisliga-Aufsteiger SG BSV/EMTV hat derzeit mit argen Personalsorgen zu kämpfen. So liefen beim 0:5 gegen Wittensee gleich vier Spieler auf, die eigentlich in der zweiten Mannschaft spielen und kaum oder gar nicht trainieren. David Eser und Matthias Rothe wurden eingewechselt, obwohl sie vorher schon mit der zweiten Mannschaft auf dem Platz standen. Zu allem Überfluss sah Spielertrainer Stefan Truelsen in der Schlussminute die Gelb-Rote Karte wegen Meckerns. „Immerhin habe ich Emotionen gezeigt“, rechtfertigt er sich mit einem Schmunzeln und stellt freiwillig einen Betrag für die Mannschaftskasse in Aussicht. Ansonsten ist Truelsen aber nicht zum Scherzen zumute: „Die Situation ist nun einmal so, aber wir werden weiter an uns glauben.“

● Den 6., 9. und 13. Juni werden sich die Spieler des Eckernförder SV wohl freihalten müssen. An diesen Tagen ist die Aufstiegsrunde der vier Verbandsligazweiten terminiert. Für die Eckernförder, die aktuell den zweiten Platz belegen und somit als möglicher Teilnehmer in Frage kommen, würde es mit einem Auswärtsspiel gegen den Zweiten der Süd-West-Staffel los gehen. Auf neutralem Platz käme es drei Tage später zum Duell gegen den Vertreter der Süd-Ost-Staffel. Abschließend hätte der ESV dann ein Heimspiel gegen den Zweiten der Nord-West-Staffel. „Gar keine Frage, wir würden an der Aufstiegsrunde teilnehmen“, erklärt Manfred Medler, 1. Vorsitzender und Technischer Leiter des ESV.

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erstellt am 31.Mär.2015 | 06:00 Uhr

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