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23. August 2017 | 01:15 Uhr

OTSV II verliert den Anschluss

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Fußball-Kreisklasse A: Nach 1:1 beim FC Fockbek schon sechs Punkte Rückstand auf Tabellenführer SV Felm / Achtungserfolg für Brekendorf

Der SV Felm strebt nach einem 3:0-Erfolg über den Tabellenfünften TSV Groß Vollstedt unaufhaltsam dem Aufstieg in die Fußball-Kreisliga entgegen. Anschluss an den Spitzenreiter, den der Osterrönfelder TSV II nach einem 1:1-Unentschieden beim FC Fockbek verlor, hält jetzt nur noch der SV GW Todenbüttel, dem ein ungefährdeter 5:1-Sieg in Jevenstedt gelang. Ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf sammelte der TSV GH Lütjenwestedt durch einen überzeugenden 5:2-Erfolg gegen den FSV Friedrichsholm.

FC Fockbek – Osterrönfelder TSV II 1:1 (0:0)
Durchaus einverstanden war FC-Sprecher Steffen Sievers mit der Leistung seines Teams: „Wir können den Fokus aufgrund unseres Tabellenplatzes ja schon auf die nächste Saison richten. Unser Trainer hat deshalb einige Umstellungen vorgenommen, und auch mit Viererkette spielen lassen. Das sah insgesamt ganz ordentlich aus“, resümierte Sievers. Der OTSV hatte über weite Strecken zwar mehr vom Spiel, doch zwingende Aktionen gehörten eher der Seltenheit an. Nach dem 1:0 von Piet Schulz (57.) scheiterte Timo Hilbert zwei Mal an Gäste-Keeper Linus Jess (66.). Die letzten zehn Minuten stand der FC jedoch nur noch hinten drin und kassierte den Ausgleich (83.).

Tore: 1:0 Schulz (57.), 1:1 Eike Schneider (83.).



TuS Rotenhof II – SSV Bredenbek 3:1 (2:1)
„Alles im grünen Bereich“, vermeldete TuS-Coach Carsten Hildebrandt nach der geglückten Revanche für die Hinspielniederlage (3:4) und angesichts der Tatsache, dass man sich um den Klassenerhalt jetzt auch rechnerisch keine Sorgen mehr machen muss. Der SSV besaß im ersten Durchgang zwar ein optisches Übergewicht, doch die Gäste präsentierten sich im Abschluss insgesamt als viel zu harmlos. So ging die Heimelf, trotz Unterzahl (Rote Karte für Tobias Klein, 32.), mit einer knappen Führung in die Kabine. Nach Wiederbeginn blieb das große Aufbäumen des SSV aus. „Man hat schon gemerkt, dass es für die Gäste in dieser Saison um nichts mehr geht“, verriet Hildebrandt.

Tore: 1:0 Finn-Ole Rathmann (13.), 2:0 Klein (15.), 2:1 Dennis Pahlke (40.), 3:1 Sebastian Schmid (58.).
Rote Karte: Klein (32., Foul, TuS).



FSV Friedrichsholm – TSV GH Lütjenwestedt 2:5 (1:3)
So ganz aus dem Schneider ist der FSV mit 23 Punkten noch nicht. „Wenn man aber meint, in so einem Spiel gegen eine schlechter platzierte Mannschaft nur 80 Prozent Leistungsvermögen abrufen zu müssen, kommt so ein Ergebnis dabei heraus“, ärgerte sich Friedrichsholms Trainer Berndt Gosch. Die Gäste wussten dagegen, um was es geht und gewannen hochengagiert die meisten Zweikämpfe. „Diese couragierte Spielweise hat meine Elf wohl etwas überrascht“, zeigte sich Gosch verwundert. Der Lohn für die Bemühungen des TSV blieb nicht lange aus. Max Hadenfeldt (7.) und Lasse Eichert (23.) stellten die Weichen früh auf Sieg.

Tore: 0:1 Hadenfeldt (7.), 0:2 Eichert (23.), 1:2 Jan Broocks (31.), 1:3 Eichert (34.), 1:4 Till Rosenberg-Lakatsch (66.), 2:4 Andreas Eggers (77.), 2:5 Rosenberg-Lakatsch (88.) .



TuS Jevenstedt II – SV GW Todenbüttel 1:5 (0:2)
Der Aufsteiger aus Jevenstedt hat sich ausgerechnet den „großen“ HSV zum Vorbild genommen: „Irgendwie zwei Mannschaften hinter uns lassen“, rechnet TuS-Coach Michael Sohrbeck vor. Nimmt man die aktuellen Darbietungen des Bundesligisten als Maßstab, könnte der Schuss allerdings nach hinten losgehen. Die TuS-Reserve steckt weiter in einer großen personellen Misere, und so war es nicht verwunderlich, dass man mit dem letzten Aufgebot keine reelle Chance gegen den Aufstiegsaspiranten besaß. Todenbüttels Jorge Illing zerstörte mit zwei Treffen in der Anfangsphase (2., 12.) schnell die vagen Hoffnungen des Tabellen-13. auf einen Punktgewinn.

Tore: 0:1, 0:2 Illing (2., 12.), 0:3 Lasse Kühl (60.), 1:3 Sven Großer (62., FE), 1:4 Illing (86.), 1:5 Lennart Baade (88.).



SV Felm – TSV Groß Vollstedt 3:0 (1:0)
Die Felmer haben nach diesem neuerlichen Sieg jetzt satte elf Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz. „Gefeiert wird aber erst, wenn auch theoretisch nichts mehr anbrennen kann“, mahnt SV-Trainer Kay Mielenz zur Vorsicht. Der Gastgeber konnte sich in diesem Spitzenspiel den Luxus erlauben, seine Goalgetter Henrik Listner und Christopher Grube zu schonen. „Die Vollstedter haben ihnen mit zwei Eigentoren ja die Arbeit schon abgenommen“, scherzte Mielenz, der davon ausgeht, dass die beiden Treffer (12., 60.), in höchster Bedrängnis, wohl auch so gefallen wären. Die Gäste versuchten es viel zu häufig mit langen Bällen. Kein probates Mittel, um die Felmer auch nur ansatzweise in Verlegenheit bringen zu können.

Tore: 1:0 Patrick Biedorf (12., ET), 2:0 Patrick Dähn (60., ET), 3:0 Delji Hodaj (82.).



TSV Borgstedt – Brekendorfer TSV 1:1 (1:0)
„Niemandsland gegen Fast-Absteiger“, beschrieb TSV-Coach Torben Bahr diese eigentlich bedeutungslose Partie. Sein Team kam nach einem schönen Spielzug zur frühen Führung durch Torge Grunau (7.). „Wir haben danach versucht, weiter Druck auszuüben. Leider ist es uns dann nur ganz selten gelungen, die Angriffe auch zu Ende zu spielen“, kritisierte Bahr. So sorgte ein fulminanter Freistoß von Dennis Schneider genau in den Winkel für den Ausgleich (54.). „Die Gäste haben in Unterzahl mit Mann und Maus verteidigt und aufopferungsvoll gekämpft“, sprach Bahr von limitierten, aber durchaus legitimen Mitteln, mit denen sich der Tabellenletzte den Punkt am Ende verdiente.

Tore: 1:0 Grunau (7.), 1:1 Schneider (54.).
Rote Karte: Frank Haak (59., Tätlichkeit).



Eckernförde IF – Gettorfer SC II 2:1 (0:1)
Für IF-Trainer Toni Fahn war der Arbeitssieg gegen den abstiegsgefährdeten GSC nur zweitrangig: „Viel wichtiger war, dass Tobias Sothmann nach seinem Kreuzbandriss und über einem Jahr Pause für 15 Minuten wieder auf dem Platz stehen konnte.“ Es entwickelte sich über 90 Minuten eine einseitige Partie. „Das sah eher nach Handball aus, allerdings immer um den Strafraum und auf den Kasten der Gäste zu“, meinte Fahn. Nach einem Abwehrpatzer „Marke Cleber“ lag seine Elf jedoch urplötzlich mit 0:1 hinten (15.), ehe zwei Last-Minute-Tore von Jannick Echigbue für ein Eckernförder Happyend und den Sprung auf Rang 4 sorgten.


Tore: 0:1 Christian Behrendt (15.), 1:1, 2:1 Echigbue (85., 90.).
Rote Karte: Torben Hinrichs (58., Notbremse, GSC).

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