HALLENFUSSBALL-KM : Osterrönfelder TSV schnappt sich den Titel

Der letzte Hallenfußball-Kreismeister: Der Osterrönfelder TSV feierte ausgelassen seinen Titel.
1 von 3
Der letzte Hallenfußball-Kreismeister: Der Osterrönfelder TSV feierte ausgelassen seinen Titel.

Bei den 30. Fußball-Kreishallenmeisterschaften der Männer im Schulzentrum Süd in Eckernförde setzte sich der Osterrönfelder TSV im Finale mit 5:4 nach Neunmeterschießen gegen den Rendsburger TSV durch.

shz.de von
05. Januar 2015, 16:59 Uhr

Eckernförde | Mehr Zuschauer als im Vorjahr und keine Rote Karte hatte sich der KFV-Vorsitzende Robert Lohmann im Vorwege der 30. Fußball-Kreishallenmeisterschaften gewünscht. Ersteres gelang mit 665 Fans – das waren 100 mehr als im Vorjahr. Mit den Roten Karten klappte es allerdings nicht. Dabei wäre bei den Platzverweisen gegen Gettorfs Boy Bröckler und Audorfs Phillip-Luca Awe auch eine Verwarnung angebracht gewesen.

Mit der FT Eider Büdelsdorf hatte Trainer Olaf Lehmann bereits den Titel gewinnen können. Nun hat er sich mit dem Osterrönfelder TSV auf der Siegertafel verewigt. Lokalmatador und Titelverteidiger Eckernförder SV wurde im Endklassement Vierter. Doch der Reihe nach:

Vorrunde

Der ESV kam nur schleppend ins Turnier. Das Team von Trainer Stefan Mackeprang gewann zwar sein erstes Spiel 4:1 gegen Bargstedt, doch im Anschluss gab es mit den Niederlagen gegen Schinkel (0:4) und den RTSV (1:3) zwei Rückschläge. Der ESV fing sich danach aber wieder und brachte Gruppensieger Büdelsdorfer TSV im letzten Vorrundenspiel mit dem 2:0 die einzige Niederlage vor der Zwischenrunde bei. In diese zog neben dem RTSV auch noch der 1. FC Schinkel dank des besseren Torverhältnisses gegenüber dem punktgleichen TuS Bargstedt ein. In der Gruppe B war es klarer. Neben den Verbandsligisten OTSV und Gettorfer SC qualifizierten sich noch Vineta Audorf und der TSV Waabs. Der Osdorfer SV (4:0 gegen Waabs) und der TuS Jevenstedt (1:0 gegen Osdorf) schieden dagegen mit nur einem Sieg aus.

Zwischenrunde

In der Gruppe A hatte sich der Büdelsdorfer TSV bereits nach den ersten beiden Spielen für die Halbfinals qualifiziert. Im letzten Spiel kämpften der Gettorfer SC und der Rendsburger TSV um den zweiten Platz in der Vorschlussrunde. Der GSC benötigte einen Sieg, kam am Ende aber nicht über ein 1:1 hinaus, so dass der RTSV den BTSV ins Halbfinale folgte.

Die Gruppe B startete mit einem echten Krimi. Im Duell des Gruppenersten OTSV gegen den ESV ging das Lehmann-Team bereits nach 37 Sekunden durch Florian Kuklinski in Führung. Danach sahen sich die Eckernförder einem 0:2 und 1:3 gegenüber, ehe Eduard Moor 80 Sekunden vor dem Ende doch noch der 4:3-Siegtreffer gelang. Während der ESV auch seine nächsten beiden Spiele gewann, musste dahinter das Torverhältnis zwischen den punktgleichen Teams aus Osterrönfeld, Schinkel und Audorf entscheiden. Da alle auch noch in der Tordifferenz mit -1 gleichauf lagen, gaben die mehr erzielten Treffer den Ausschlag zu Gunsten der Osterrönfelder.

Halbfinals

So souverän sich der Büdelsdorfer TSV auch in der Vor- und Zwischenrunde präsentiert hatte, so chancenlos war er im ersten Halbfinale gegen den OTSV. Florian Kuklinski verwerte einen Bandenabpraller zum 1:0, ehe Tom Jahnke das Ergebnis auf 3:0 schraubte.

Auch das zweite Halbfinale war eine klare Angelegenheit zu Gunsten des Rendsburger TSV, der gegen den ESV durch die Treffer von Thies Kalina, Thore Bannow und Yannick Herzig mit 3:0 in Führung ging, ehe den Eckernfördern mit ihrer einzigen echten Chance in diesem Spiel durch Tim Schikorr zumindest noch der Ehrentreffer gelang.


Spiel um Platz 3

Auf Wunsch des OTSV und dem Applaus der Zuschauer zu Gunsten eines 9m-Schießens wurde der Dritte nicht ausgespielt. Hier setzte sich der BTSV durch, da Eckernfördes Eduard Moor nicht verwandeln konnte.

Finale

Auch das Endspiel musste nach dem 2:2 (Tore: 0:1 Herzig, 1:1 Reimer, 2:1 Lobeck, 2:2 Bannow) im 9m-Schießen entschieden werden. Hier war Rendsburgs Serdzan Redzepovski der Unglücksrabe, der den zweiten Neunmeter verschoss. Als Lennart Halver für den OTSV zum 5:4 verwandelte, nahmen die Osterrönfelder Feierlichkeiten ihren Anfang.

Einzelehrung

Als bester Torschütze des Turniers wurde Vineta Audorfs Tim Kluck ausgezeichnet, der insgesamt neun Mal traf, obwohl sein Team es nicht ins Halbfinale schaffte.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen