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21. Oktober 2017 | 00:02 Uhr

Osterrönfelder TSV muss wieder ans Limit gehen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

von
erstellt am 22.Nov.2014 | 06:31 Uhr

Fünf Wochen liegt er mittlerweile zurück – der letzte Sieg des Osterrönfelder TSV. Ernsthafte Sorgen um den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost muss sich am Bahndamm (noch) niemand machen. Mit einem Erfolgserlebnis beim TSV Kronshagen (heute, 14 Uhr) würde die Situation schon wieder viel freundlicher aussehen.

Um von einer Krise zu sprechen, fehlt OTSV-Trainer Olaf Lehmann die Bedeutung. „Eine Krise ist die Ebola-Seuche. Dagegen ist Amateurfußball gar nichts“, sagt er. Natürlich lassen sich die wirklichen Probleme der Welt schwerlich mit dem vermeintlich kleinen Fußball vergleichen. Dennoch sorgt das jüngste Zahlenwerk des OTSV nicht gerade für Hochstimmung in Osterrönfeld. Nach dem 6:1-Sieg gegen Bösdorf gab es neben dem 1:1-Unentschieden gegen Rotenhof drei 0:1-Niederlagen. Für Lehmann ist das nicht befriedigend, aber zumindest eine Bestätigung der grundsätzlichen Einschätzung seiner Mannschaft. „Wir müssen einfach in jedem Spiel ans Limit gehen und zwar alle“, wiederholt er seine These. Und die letzten Ergebnisse belegen die Richtigkeit. Was immer auch gefehlt hat, es waren jeweils ein paar Prozentpunkte zu wenig, um zumindest einen Punkt mitzunehmen. Es seien oftmals Kleinigkeiten gewesen, die über Wohl und Wehe entschieden hätten. „In den letzten Spielen waren wir nicht so kaltschnäuzig vor dem Tor“, bemängelt der Coach.

In Kronshagen hat sein Team heute die Chance, den Vorsprung zur gefährlichen Zone nicht weiter schrumpfen zu lassen. Schon vor Wochen hatte Lehmann den einen oder anderen Punkt noch vor der Winterpause eingefordert.

Mit den angeschlagenen Philip Hardt (Kniebeschwerden) und Kevin Rathjen (muskuläre Probleme) sowie den gesperrten Dennis Kock und Kai Zapfe plant Lehmann nicht. Auch an die 0:5-Pleite im ersten Spiel der Saison wird er nicht erinnern – Revanchegelüste wird er also nicht schüren. „An schlechte Spiele von uns werde ich die Mannschaft sicherlich nicht erinnern“, sagt er. Das würde ja auch wieder ein wenig an eine Krise erinnern – zumindest an eine sportliche.

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